20.07.2018 (Freitag)

Jetzt bewerben für das internationale Jugendprojekt „Let’s paint activism“ vom 20. bis zum 28. Juli in Russland

Jeder Staat hinterlässt seine Spuren im öffentlichen Raum. So wie die gläserne Reichstagskuppel  die Transparenz der deutschen Demokratie symbolisieren soll, zeugt das Hermanns-Denkmal von den Großmachtambitionen des Deutschen Kaiserreichs.  Doch kann auch die Zivilgesellschaft Einfluss auf die Gestaltung des öffentlichen Raums nehmen? Kann auch sie den öffentlichen Raum nutzen, um ein Bewusstsein für gesellschaftliche und politische Fragen zu schaffen? Diesem Thema widmet sich das internationale Jugendprojekt „Let’s paint activism“, das vom 20. bis zum 28. Juli in der russischen Stadt Tikhvin stattfindet. Eine Woche lang tauschen sich junge Menschen aus Deutschland, Ungarn, Armenien, Spanien und Russland über Formen und Wirkungen zivilgesellschaftlichen Engagements aus und erforschen, wie dieses den öffentlichen Raum beleben kann. Dazu nehmen sie an Workshops, Rallys und künstlerischen Übungen teil und erkunden die 200 km von St. Petersburg entfernt gelegene Stadt. Als Ergebnis soll im Stadtzentrum ein großes Graffiti entstehen, das von den TeilnehmerInnen unter Betreuung von einheimischen StraßenkünstlerInnen gemalt wird.

Das Projekt wird durch das Programm Erasmus+ der Europäischen Union gefördert. Daher wird der Großteil der Kosten für An- und Abreise, Visabeantragung und Übernachtung im Wohnheim übernommen. Die TeilnehmerInnen beteiligen sich mit einem Beitrag in Höhe von 30 €. Für Verpflegung ist während des gesamten Projekts gesorgt. Da die TeilnehmerInnen aus fünf verschiedenen Ländern anreisen, wird die gemeinsame Arbeitssprache Englisch sein. Gespräche mit Einheimischen werden von den Projektkoordinatoren übersetzt.

Ihr findet das Projekt spannend und möchtet gern in einer internationalen Gruppe über zivilgesellschaftliche Aktionsformen diskutieren und an der Gestaltung eines öffentlichen Kunstwerks mitwirken? Dann könnt Ihr Euch mit einem kurzen Motivationsschreiben, das ihr an assistenz@austausch.org sendet, bis zum 04. Juni um eine Teilnahme am Projekt bewerben.

Aktuelle Informationen zum Projekt findet Ihr auf unserer Website:

https://austausch.org/aktuelles/

 

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12.05.2018 (Samstag)

Festival "RedSquare": DRA zeigt Film "The man who was too free" über Boris Nemtsov mit Michail Fishman, Zhanna Nemtsova, 12. Mai, Kulturbrauerei Moabit, Berlin

Ein Team aus Freiwilligen und dem Berliner Dekabristen e.V. organisiert derzeit das erste Festival „RedSquare“, das am 12. Mai ganztägig in der Kulturfabrik Moabit stattfinden wird und zahlreiche Akteur/innen aus Russland, der Ukraine, Belarus und weiteren osteuropäischen Ländern mit Interessierten in Berlin zusammenbringen soll. Im Mittelpunkt stehen die Vernetzung und die Möglichkeit, sich über zivilgesellschaftliche Initiativen sowie das Potential und die Rolle von Kultur zu informieren und sich an ihnen zu beteiligen. Erwartet werden Musiker/innen und Regisseur/innen, zivilgesellschaftliche Aktivist/innen, Bildungsexpert/innen u.a.

Der DRA als einer der Partner wird zusammen mit der Boris-Nemtsov-Stiftung Michail Fishmans biografischen Film „The man who was too free“ über den 2015 ermordeten Oppositionspolitiker aufführen. Es folgt eine Diskussion zu der Frage, inwieweit Menschen in autoritären Staaten heute noch imstande sein können, ihre Freiheit zu bewahren, und was dies konkret bedeutet. Daran teilnehmen werden u.a. außer Michail Fishman (Autor des TV-Kanal „Dozhd“) auch die Journalistin und Tochter Nemtsovs, Zhanna Nemtsova, sowie Stefan Melle, Geschäftsführer des DRA. Außerdem organisieren der DRA, Dekabristen e.V. und Memorial Deutschland gemeinsam eine Diskussion über die Schwierigkeiten der Gedenkkultur in Russland und Deutschland.

Vorgesehen sind im Programm auch NGO-Infostände, eine Debatte zu Wirkungen und Potentialen der Digitalisierung im zivilgesellschaftlichen Sektor, Angebote für Kinder, Pelmeni und weitere Köstlichkeiten und vieles mehr.

Das genaue Programm ist  HIER zu finden, etliche Details stehen schon jetzt dort HIERgibt es bereits Tickets und läuft für das Festival eine Crowdfunding-Kampagne.

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26.04.2018 (Donnerstag)

Podiumsgespräch: Die Dissidentenbewegung in der späten Sowjetunion und ihr Erbe im heutigen Russland, 26.April, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstr. 5, 10117 Berlin

Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstr. 5, 10117 Berlin

Zeit: 18.00-21.00

Politischer Protest hat in Russland und der Sowjetunion eine lange Tradition. Schon die Dekabristen versuchten Anfang des 19. Jahrhunderts die politische Ordnung des zaristischen Russlands zu verändern. Liberale und linke Opposition zwangen im Frühjahr 1917 den Zaren zum Rücktritt. Nachdem jedoch die Bolschewiki und später Stalin mit Hilfe des geheimdienstlich organisierten Terrors jegliche politischen Gegner ausgeschaltet hatten, formierte sich erst während des sogenannten “Tauwetters” unter Chruschtschow wieder eine politische Opposition in Form der Dissidentenbewegung. “Samisdat” und “Perm-36” (ein Speziallager für politische Gefangene) sind nur zwei Begriffe, die schließlich ab den 1970er Jahren eng mit der Auflehnung gegen das sowjetische System und seine Repression verbunden waren.

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04.03.2018 (Sonntag)

Öffentliche Gedenk-Matinée für Arsenij Roginskij (Memorial), 4.März, 11.00

Am 18. Dezember 2017 starb in Tel Aviv der Historiker und Mitgründer der wohl bekanntesten russischen Menschenrechtsorganisation „Memorial“, Arsenij Roginskij. Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, Memorial Deutschland, dem DRA und dem Lew-Kopelew-Forum ehrt den herausragenden Bürger- und Menschenrechtler und verknüpft den Rückblick auf sein Lebenswerk mit einem deutlichen Zeichen der Solidarität für Memorial und der Frage, wie die Arbeit der Organisation unter derzeitigen Bedingungen fortgeführt und unterstützt werden kann.

Die Gedenk-Matinée für Arsenij Roginskij findet am Sonntag, dem 4. März, von 11:00 bis ca. 14:15 Uhr in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung statt (Schumannstr. 8, 10117 Berlin). Die Mitwirkenden der zwei vorgesehenen Podiumsgespräche sind Wolfgang Eichwede (Historiker, Bremen), Elena Zhemkova, Nikita Petrov, Alexandra Polivanova und Irina Sherbakova (Memorial Moskau), Marieluise Beck (Zentrum Liberale Moderne, Berlin), Elisabeth Weber (Lew-Kopelew-Forum, Köln) sowie Jens Siegert und Sergej Parchomenko (beide Moskau). Es moderieren Thomas Roth (Journalist, Berlin) und Manfred Sapper (DGO, Berlin). Musikalische Beiträge liefert Jascha Nemtsov (Pianist, Haifa/Berlin).

Die Veranstaltung wird deutsch-russisch simultan übersetzt. Weitere Unterstützer sind die Körber Stiftung, die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und die Lagergemeinschaft Workuta/GULag Sowjetunion. Programm und Anmeldung HIER.

Den Nachruf des DRA auf seinen Freund und Partner Arsenij Roginskij finden Sie HIER, auf Russisch HIER.

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28.02.2018 (Mittwoch)
30.11.2017 (Donnerstag)
23.11.2017 (Donnerstag)
08.11.2017 (Mittwoch)
05.10.2017 (Donnerstag)
21.09.2017 (Donnerstag)
20.09.2017 (Mittwoch)
19.09.2017 (Dienstag)
13.09.2017 (Mittwoch)
27.07.2017 (Donnerstag)
28.06.2017 (Mittwoch)
16.05.2017 (Dienstag)

Sechs Länder – eine Idee – ein Projekt: Das ist #Medialogue!, Di, 16.5., 18:00 im DRA

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15.05.2017 (Montag)
10.05.2017 (Mittwoch)
07.05.2017 (Sonntag)

Seminar für junge Sportjournalisten, aktive Fußballfans und Fanbetreuer aus Belarus, aus der Ukraine und aus Russland: Berlin, 07.05. – 15.05.2017

07.05.2017–15.05.2017

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06.03.2017 (Montag)
03.03.2017 (Freitag)

Ein groooßes Stück Erde retten - vom Wolga Flussbassin bis Kamtschatka oder: Wie kann ich mich für den Umwelt- und Naturschutz in Russland engagieren?, 19 Uhr, Berlin

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08.12.2016 (Donnerstag)
07.12.2016 (Mittwoch)

Parallelkonferenz der Zivilgesellschaft zum Ministerratstreffen der OSZE, Blue Raddisson Hotel, Hamburg, 16.15 und 18:00 Uhr

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30.11.2016 (Mittwoch)
09.11.2016 (Mittwoch)
08.11.2016 (Dienstag)

Herbstgespräche 2016: „Auswege zwischen Prinzipien und Pragmatismus? - Perspektiven der europäischen Konfliktregulierung in der Ostukraine“, 8. November 2016, 15.30-23 Uhr, Berlin

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04.11.2016 (Freitag)
22.10.2016 (Samstag)
25.09.2016 (Sonntag)

Seminar:"Fußball-Fankultur in der offenen Gesellschaft", Berlin

25.09.2016–03.10.2016

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28.07.2016 (Donnerstag)
21.07.2016 (Donnerstag)
06.06.2016 (Montag)
10.05.2016 (Dienstag)
26.04.2016 (Dienstag)

"Rohstoffimport aus Russland - Welche Rolle spielen Umwelt- und Bürgerrechtsstandards?“ 26.04.2016, 18:30 Uhr, Berlin

26.04.2016–27.04.2016

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23.02.2016 (Dienstag)
04.12.2015 (Freitag)
26.11.2015 (Donnerstag)
21.11.2015 (Samstag)

Alumni-Treffen des Freiwilligendienstprogramms der Marion Dönhoff Stiftung

21.11.2015–22.11.2015

Zum ersten Mal veranstalten die Stipendiaten_innen des Marion Dönhoff-Stipendiums mit Unterstützung des DRA e.V. ein Alumni-Treffen für ihre ehemaligen Teilnehmer.

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20.11.2015 (Freitag)
08.11.2015 (Sonntag)
28.07.2015 (Dienstag)
26.06.2015 (Freitag)
25.04.2015 (Samstag)
24.03.2012 (Samstag)
15.12.2011 (Donnerstag)
12.11.2011 (Samstag)