Through the lense of Transition: The Virus in our Economies |

Viele der Ereignisse in diesem Frühling erinnern uns an die Zeit von vor 30 Jahren und lassen alte Fragen in neuem Licht erscheinen. Was gerade erst selbstverständlich geworden war, ist plötzlich wieder verschwunden. Alte fast vergessene Ängste kommen wieder hoch. Im Projekt Transition Dialogue starten wir eine Diskussionsreihe, um diesen wunden Punkten auf den Grund zu gehen.

In der zweiten Diskussionsrunde unserer Reihe „Through the lens of Transition“ sprechen wir über das Thema Wirtschaft. Angefangen hat alles mit leeren Supermarktregalen, für viele ein unvorstellbarer Anblick, für andere eine plötzliche Zeitreise in eine noch nicht allzu weit entfernte Vergangenheit. Mittlerweile bereitet sich die Welt auf eine neue Wirtschaftskrise vor, Menschen fürchten um ihre Arbeitsplätze und insbesondere Selbstständige und Kleinunternehmer kämpfen um ihre Existenzen. Wie aber trifft eine solche Krise die post-sozialistischen Systeme in denen die freie Markwirtschaft gerade erst entstanden und privates Unternehmertum mühevoll erlernt werden musste? In welchen es kaum staatliche soziale Netze gibt um private Krisen abzufangen? Was macht das mit den Menschen und Regierungen und wie kann die „Transformationskompetenz“ der Osteuropäer in der jetzigen Krise sogar von Nutzen sein?

Es diskutieren:

Asta Ranonytė (LTU): Open Lithuania Foundation, Leiterin der Prüfungsabteilung am Nationalen Prüfungszentrum in Litauen 
Vedrana Pribičević (HRO): Wirtschaftswissenschaftlerin und Dozentin an der  Zagreb School of Economics and Management
Victor Guzun (MDA): Lehrer, ehemaliger Politiker und Diplomat. Botschafter der Republik Moldau in Estland a.D.

Die Beteiligung der Zuschauer:innen ist ausdrücklich erwünscht!

Wann: Donnerstag, 28. Mai, 16 Uhr
Wo: https://us02web.zoom.us/j/84312300171

Die Diskussion wird in englischer Sprache geführt.

 

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

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