Ecolaw & Ecoactivism in Germany and Russia: Ein virtueller Austausch über Rechtsinstrumente und die Macht der Zivilgesellschaft im Umwelt- und Klimaschutz |

Die virtuelle Studienreise bietet einen Einblick in die Querschnittsmaterie des Umwelt- und Klimaschutzrechts in Russland, Deutschland und der Europäischen Union. Im Austausch mit Studierenden aus Russland sowie Expertinnen und Experten aus Rechtsberatung, der öffentlichen Hand, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft werden Akteure vorgestellt und die Strukturen, in denen diese agieren, erkundet.

Konkrete Fallbeispiele beider Länder werden in vier Themenbereichen beleuchtet:

  • Schutz der Luftqualität und Reduktion der Treibhausgasemissionen in Städten
  • Abfallmanagement und Kreislaufwirtschaft
  • Biodiversität im ländlichen und städtischen Raum
  • Verbandsklagen zum Schutz von Natur und Gesellschaft

In Kleingruppen werden vergleichende Fallstudien mit Lösungsansätzen im deutschen und russischen Recht erarbeitet und mit Expertinnen und Experten diskutiert.

Russische Sprachkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Simultandolmetschung der Expertengespräche, Vorträge und Präsentationen wird garantiert. Die Gruppenarbeit findet auf persönliche Absprache in englischer, deutscher oder russischer Sprache statt.

Die Veranstaltungen werden von Ksenia Vakhrusheva (Bellona) und Christiane Gerstetter (ClientEarth/Ecologic Institute) moderiert.

Für das Programm können Sie sich unter folgendem Link registrieren: https://forms.gle/mHKRaYL1gXKjPPo6A

Bei Fragen steht Ihnen die Koordinatorin des Kurses Diana Klie per E-Mail (diana.klie@austausch.org) gerne zur Verfügung.

Das Programm können Sie hier herunterladen.

2. November, 16:00 – 18:30 Uhr. Einführung in nationale und internationale Gesetze, Vorschriften und Vereinbarungen des Umweltrechts in Deutschland und Russland. 

Input von deutscher Seite: Dr. Moritz Reese, Wissenschaftlicher Referent, Department Umwelt- und Planungsrecht, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Input von russischer Seite: Pavel Moiseev, Rechtsanwalt, Stadtverwaltung St. Petersburg

3. November, 16:00 – 18:30 Uhr. Luftqualität in Städten, Verkehrsvorschriften, öffentlicher Verkehr, E-Mobilität – Gespräch über Regulierungen und Strategien.

Input von deutscher Seite: Prof. Dr. Remo Klinger, Partner und Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Geulen & Klinger

Input von russischer Seite: TBD

4. November, 16:00 – 18:30 Uhr. Klimaschutzgesetzgebung, Reduzierung der Treibhausgasemissionen.

  1. Deutsche Dimension (Kohle- und Atomausstieg, Energiewende, Anreize, Auflagen und Beschränkungen)
  2. Europäische Dimension (European Green Deal und Auswirkungen auf den Handel mit Russland)
  3. Russische Dimension (russische Maßnahmen gegen den Klimawandel, Umsetzung des Pariser Abkommens)  

Input von russischer Seite: Egor Larichkin, Rechtsanwalt, Buzko Legal

Input von deutscher Seite: TBD

5. November, 16:00 – 18:30 Uhr. Biodiversitätsschutz in Deutschland und Russland in Wäldern, Nationalparks und landwirtschaftlichen Flächen.

  1. Biodiversität in der Land- und Forstwirtschaft
  2. Naturschutz und illegales Bauen

Input von deutscher Seite: Prof. Dr. Wolfgang Köck, Leiter des Departments Umwelt- und Planungsrecht, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Input von russischer Seite: Ekaterina Khmeleva, Director, Green Economy and Governance, WWF Russia

6. November, 16:00 – 18:30 Uhr. Abfallwirtschaftliche Regulierungen und Trends in Deutschland und Russland.

  1. Abfallwirtschaft, Recycling, Kreislaufwirtschaft und Energiegewinnung aus Abfall
  2. Vermeidung von Lebensmittelabfällen und Plastik

Input von russischer Seite: Pavel Moiseev, Rechtsanwalt, Stadtverwaltung St. Petersburg

Input von deutscher Seite: TBD

Zeit für Gruppenarbeit

16. November, 16:00 – 18:30 Uhr. Juristische Arbeit von Umwelt-Organisationen in Deutschland und Russland.

Verbandsklagen zum Schutz kollektiver Interessen.

Input von deutscher Seite: Prof. Dr. Hermann E. Ott, Leiter des Deutschland-Büros, ClientEarth

Input von russischer Seite: Victor Chistyakov, Jurist, Environmental Rights Center Bellona

Ksenia Mikhailova, Juristin, Environmental Rights Center Bellona

17. November, 15:30 – 18:30 Uhr. Fallstudiensitzung.

Detaillierte vergleichende Analysen von Umweltproblemen in Deutschland und Russland und deren rechtliche Lösungen.

Zeit für Gruppenarbeit

20. November, 15:30 – 18:30 Uhr. Kurze Gruppenarbeitspräsentationen und moderierte Diskussion. Evaluierung.

 

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