Diskussion: Russlanddeutsche Identitäten 2019, 19. Februar, 19 Uhr, Lichtenberger Kulturzentrum „KULTSchule“, Berlin |

Die AG Geschichte des DRA veranstaltet am 19. Februar 2019 um 19 Uhr im Lichtenberger Kulturzentrum „KULTSchule“ eine Diskussion zum Thema „Russlanddeutsche Identitäten 2019“. Im Zentrum stehen die Lebenswelten und Herausforderungen der rund 2,5 Millionen Russlanddeutschen, die nach dem Zerfall der Sowjetunion als sogenannte Spätaussiedler/innen nach Deutschland kamen. Wer sind die Russlanddeutschen heute? Was macht ihre Identität aus? Was verbindet sie heute noch mit Russland und wie stehen sie zu Deutschland und den Entwicklungen im Land? Diese und weitere Fragen werden in einem interaktiven Fishbowl-Format diskutiert, bei dem auch die anwesenden Gäste ihre persönlichen Erfahrungen und Eindrücke schildern können.

Die teilnehmenden Expert/innen sind Dr. Viktor Krieger (Lehrbeauftragter am Historischen Seminar für Europäische Geschichte der Universität Heidelberg), Olga Schmidt (wissenschaftliche Mitarbeiterin des Nationalen Zentrums für Kriminalprävention im Bundesministerium des Innern) sowie Walter Gauks (Bundesvorsitzender der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland). Moderiert wird der Abend von Tatjana Kuhn (Sozialwissenschaftlerin, AG Geschichte des DRA). Partner der Veranstaltung sind Memorial Deutschland e.V., Integrationshaus Lyra e.V. und die Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland. Vor Ort wird an diesem Abend auch eine Ausstellung zur Geschichte der Deutschen aus Russland zu sehen sein.

Hinweis zur Anfahrt: Die KULTSchule (Sewanstraße 43, 10319 Berlin) ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen: entweder mit der U3 Richtung Köpenick bis „Betriebsbahnhof Rummelsburg“ (von dort acht Fußminuten) oder mit der U5 Richtung Hönow bis „Friedrichsfelde“, dort umsteigen in den Bus 194 Richtung „Hermannplatz“ bis „Michiganseestraße“ (von dort eine Fußminute).

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