Mediathek

 

Interview mit Ludmila Parashchenko, Leiterin der Agentur für Entwicklung der Bildungspolitik in Kiew und DRA-Partnerin in der Ukraine im Projekt "Mehr bewegen!", auf Hromadske Radio (Moderation: Ilona Dovhan und Tetjana Troshchynska). Was bedeutet der Begriff Partizipation, wie funktioniert Kinder- und Jugendpartizipation in Deutschland, ab wann fängt sie hier an und wie kann sie unterstützt werden - auf diese komplexen Fragen geht in ihrem Interview Ludmila Parashchenko ein. Sie erzählt unter anderem von einem sehr wirksamen Instrument zur Förderung der Jugendbeteiligung - den Jugendwahlen für Kinder und Jugendliche unter 18 - die im Rahmen des Projektes "Mehr bewegen!" erfolgreich in der Ukraine, Russland und Georgien implementiert wurden. Auch berichtet sie von unseren letzten Projekterfolgen in der Ukraine und in Deutschland, u.a. vom Ersten Kinder- und Jugendforum im Kiewer Stadtrat und von der Bildungsreise für Multiplikator_innen aus 9 Regionen der Ukraine nach Berlin, die ebenso dem Thema Jugendpartizipation gewidmet war.

        

 

        

                          

Hier ein Eindruck vom ersten Kinder- und Jugendforum im Kiewer Stadtrat, welches am 29. Oktober im Rahmen des DRA-Projektes "Mehr bewegen!" von unserer Partnerorganisation in der Ukraine "Agentur für Entwicklung der Bildungspolitik" mit Unterstützung von zahlreichen Partnern und Freiwilligen organisiert wurde.

 

Am 27.2.2016, lag der Mord an dem russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzov schon ein Jahr zürück. Dazu fanden am 27.2 2016 mehrere Mahnwachen statt, u.a. in Berlin vor der Russischen Botschaft (Unter den Linden 66-68).
Aus dem Aufruf für Berlin:
"Am 27. Februar 2015 wurde Boris Nemzow in Moskau in der Nähe des Kremls erschossen. Anlässlich des Jahrestags seiner Ermordung gehen wir zur russischen Botschaft, um daran zu erinnern, wer Boris war, und um von den russischen Machthabern zu fordern, die Mörder, Organisatoren und Auftraggeber dieses Verbrechens zu finden. Die Schuldigen müssen zur Verantwortung gezogen werden, unabhängig von ihrem Rang und Posten.

        

 

Stefan Melle (Geschäftsführer des DRA), war am 3. Februar 2016 Studiogast im Bayrischen Rundfunks. In der einstündigen Radiosendung "Politik Dossier" auf Bayern2, die am 7. Februar wiederholt wurde, sprach er unter anderem über den Einbruch in den deutsch-russischen Beziehungen, dessen vieljährige Vorboten, über die Wirkung staatlicher Propaganda auf die Menschen in Russland und Deutschland, die Folgen der Wirtschaftskrise für die Bevölkerung in Russland und die Un-/Wahrscheinlichkeit sozialer Proteste, über die Versäumnisse der EU und der USA sowie die Identität von russischsprachigen Migrant_innen in Deutschland

        

 

Die Inszenierung "Blaupause des Krieges" ist Ergebnis der dreiteiligen Schulung "Ankerpunkte inmitten von Veränderungen. Forum-Theater als künstlerische Methode für die Arbeit mit Binnenvertriebenen". Die Schulung war Teil des deutsch-ukrainischen Projektes "Kriegsfolgen gemeinsam überwinden", das der Deutsch-Russische Austausch e.V. in Kooperation mit der ukrainischen NGO "KrimSOS" als Hauptpartner im Jahr 2015 durchgeführt hat.

        

 

        

Ein Tagungsbericht und ein sechsminütiger Videofilm erlauben einen Rückblick auf die 20. Deutsch-Russischen Herbstgespräche im November 2015. Mit dem Thema „Wieder unerwünscht? – Europa in der Zerreißprobe“ hatten der DRA und sein Kooperationspartner, die Evangelische Akademie zu Berlin, in der Jubiläumskonferenz die grundsätzlichen Streitfragen zusammengeführt, die den Kontinent nach der Annexion der Krim und den Kämpfen in der Ostukraine, nach der „Grexit“-Krise, der Flüchtlings- und Integrationsdebatte und angesichts neonationaler und -autoritärer Tendenzen belasten und spalten.

 

        
Bildungsreisen 2015

 

        

Im Rahmen derselben Austauschreise des Moskauer Jugendzentrums “Sozvezdie” zu den Vereinen Kinderring und Gangway in Berlin nahmen deutsche und russische Jugendliche beim vereinseigenen Musiklabel »Gangway Beatz« von Gangway e.V. gemeinsam einen deutsch-russischen Hip-Hop-Track über ihre Tage in Berlin auf.

 

Gefördert wurde der Austausch von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin. Partner der Austauschmaßnahme waren das „Zentrum für Patriotismus und der Suche nach Kriegsopfern“ des Komitees für Jugendpolitik des Wolgograder Gebiets und ZWST – Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment.

        

Videodokumentation zur Austauschmaßnahme „Perspektivwechsel – Erinnerungskulturen in Deutschland und Russland an den Zeiten Weltkrieg am Beispiel der Städte Berlin und Wolgograd“ Berlin und Wolgograd spielen eine wichtige Rolle in den Erinnerungskulturen an den Zeiten Weltkrieg. Vor diesem Hintergrund organisierte der DRA das Projekt „Perspektivwechsel – Erinnerungskulturen in Deutschland und Russland an den Zeiten Weltkrieg am Beispiel der Städte Berlin und Wolgograd“. Zielgruppe der Austauschmaßnahme waren Fachkräfte der Jugend- und Jugendgeschichtsarbeit aus Berlin und Wolgograd. Ziel war es den jungen Fachkräften und Multiplikatoren aus Berlin und Wolgograd ein umfassenderes Wissen über den Zweiten Weltkrieg und die Art und Weise der Erinnerung an diese Zeit durch verschiedene Nationen zu vermitteln. Die Umsetzung erfolgte im Rahmen der Themenjahre "70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs: Jugendaustausch - Verständigung - gemeinsame Zukunft". 

 

 

Trailer zur Austauschmaßnahme „Perspektivwechsel – Erinnerungskulturen in Deutschland und Russland an den Zeiten Weltkrieg am Beispiel der Städte Berlin und Wolgograd“

                                                     

 

Mehr Raum für Initiative! Eindrücke vom DRA-Projekt ''Politische Jugendbildung'' in der Ukraine 2014

Für mehr Eigenständigkeit von Jugendinitiativen und Nichtregierungsorganisationen (NGO) in der Ukraine haben sich NGO-Mitarbeiterinnen aus Kiew und anderen Städten des Landes ausgesprochen. Im Anschluss an einen mehrtägigen Besuch in Berlin äußerten sich die Teilnehmer auch zu der Frage, welche Erfahrungen aus Deutschland für ihre Arbeit in der Ukraine nutzbar seien. Aktivitäten aus der Zivilgesellschaft müsse der ukrainische Staat durch Reformen in der Jugend- und Bildungspolitik deutlich Rechnung tragen.


        

Broschüre „Berlin und Wolgograd als Erinnerungslandschaften“

Die Broschüre enthält Eindrücke der Teilnehmer_innen und Beschreibungen der Gedenkorte, welche während der Austauschmaßnahme „Perspektivwechsel – Erinnerungskulturen in Deutschland und Russland an den Zeiten Weltkrieg am Beispiel der Städte Berlin und Wolgograd“ in Berlin und Wolgograd besucht wurden.

Broschüre herunterladen

 

Weiter