Liebe Leserinnen und Leser des DRA-Newsletters,
hiermit informieren wir Sie über die internationale Projektarbeit sowie aktuelle Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Ausschreibungen des DRA/Berlin (www.austausch.org) sowie in einer Auswahl über die Aktivitäten unserer Partnerorganisation DRA/St. Petersburg (www.obmen.org)
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Am 4. Februar eröffnete Valentyna Dovzhenko, Ministerin für Familie und Jugend der Ukraine, feierlich das Social Partnership Centre (SPC) in Sumy. Damit entstand im Rahmen des Projekts "NGO-Development Ukraine - Kyiv and selected regions", an dem der DRA mitwirkt, ein drittes regionales Zentrum zur Unterstützung lokaler NGOs (insbesondere solcher mit sozialer Ausrichtung). Zuvor wurden bereits in Rivne und Cherson entsprechende Anlaufstellen gegründet. Die SPC organisieren Seminare und Trainings zu Themen wie Fundraising, strategische Entwicklung oder Öffentlichkeitsarbeit und werden künftig spezifische Dienstleistungen für NGOs (Antragsberatung, Unterstützung bei der Suche nach Partnern) anbieten. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Projekts.
Um "hate-based crimes" (Verbrechen mit rassistischem Hintergrund) geht es am 26./27. Februar in Moskau bei dem Rundtischgespräch "Hate-based crimes: Prävention, Untersuchung und Zusammenarbeit zwischen NGOs, Polizei und Behörden". Neben Vertreter_innen der genannten Einrichtungen nimmt der britische Polizeiexperte Gerald Brooke an der Veranstaltung teil. Moderator ist mit Boris Pustynzev von der NGO "Bürgerkontrolle" aus St. Petersburg ein langjähriger Partner des DRA. Die Veranstaltung ist Bestandteil des DRA-Projekts "Promotion of Tolerance and Improving Interethnic Relations".
Vom 26. März bis zum 3. April werden Vertreter_innen belarussischer Bürgerinitiativen, die sich für mehr Partizipation von Bürger_innen auf lokaler Ebene einsetzen, in Berlin zu Gast sein. Im Rahmen des DRA-Projekts „Partizipation durch Dialog - Stärkung der kommunalen Bürgerbeteiligung und der sozialen Partnerschaft in Belarus“ erhalten sie einen Einblick in Projekte und Handlungsstrategien deutscher zivilgesellschaftlicher Initiativen und können Kontakte zu deutschen Organisationen aufnehmen. Ein weiteres Thema werden mögliche Konfliktlösungsstrategien bei Spannungen und Interessenkonflikten zwischen administrativer und zivilgesellschaftlicher Ebene darstellen. Die in Deutschland gesammelten Erfahrungen sollen helfen, gezielte Strategien der Partizipation in den belarussischen Gemeinden zu erarbeiten und anzuwenden.
Im Oktober 2003 veranstaltete der DRA gemeinsam mit der Evangelischen Akademie zu Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. zum achten Mal die Deutsch-Russischen Herbstgespräche. Unter dem Titel „Macht Demokratie Schule – macht Schule Demokratie? Soziales Lernen in Russland und Deutschland“ befasste sich diese Veranstaltung mit Fragen der Demokratie- und Toleranzerziehung in der Schule. Die Online-Dokumentation der Tagung kann ab sofort als pdf-Dokument in deutscher und russischer Sprache von der DRA-Homepage (Rubrik: „Publikationen“) heruntergeladen werden. Die Vorbereitungen für die 9. Deutsch-Russischen Herbstgespräche im November diesen Jahres haben bereits begonnen.
Wie bereits 2003 und auch zukünftig geplant, veranstaltet der DRA in diesem Frühjahr in Berlin eine erweiterte Mitgliederversammlung, zu der am zweiten Tag auch alle interessierten Nicht-Mitglieder eingeladen sind. Die Veranstaltung soll Gelegenheit bieten, sich mit der Arbeit des DRA genauer zu befassen, Ideen einzubringen oder einfach Kontakte zu pflegen.
Zum 1. April 2004 hat der DRA in seinem Berliner Büro (jeweils auf sechs Monate und in Vollzeit) zwei Praktikumsstellen zu besetzen. Es handelt sich um die Assistenz der Geschäftsführung (BewerberInnen auf diese Stelle müssen vor höchstens einem Jahr an einer Berliner Hochschule abgeschlossen haben) sowie um die Projektassistenz bei den Freiwilligenprogrammen (Alter: bis 27 Jahre, deutsche Staatsbürgerschaft). Russisch-, Englisch- und PC-Kenntnisse sind Voraussetzung. Die Praktika werden vergütet.