DRA Newsletter Dezember 2006


Liebe Leserinnen und Leser des DRA-Newsletters,

hiermit informieren wir Sie über die internationale Projektarbeit sowie aktuelle Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Ausschreibungen des DRA/Berlin (www.austausch.org) sowie in einer Auswahl über die Aktivitäten unserer Partnerorganisation DRA/St. Petersburg (www.obmen.org)

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende oder Fördermitgliedschaft! Der Verein finanziert sich ausschließlich durch projektgebundene Zuwendungen, Mitgliedsbeiträge und private Spenden. Ohne Ihre Unterstützung ist unsere Arbeit unmöglich. Herzlichen Dank!    

Jetzt spenden!

Besuchen Sie den DRA auf Facebook: facebook.de/DRAberlin


Inhalt

1) Erneut gehen Freiwillige nach Russland, Belarus und in die Ukraine

Mit zahlreichen neuen Partnern hat die Europäische Freiwilligenagentur des DRA in diesem Herbst Kooperationsvereinbarungen getroffen. Dazu zählen Organisationen wie die Jugend-Menschenrechtsbewegung Woronesch (YHRM, Zentralrussland), die Umweltinitiative „Ekologika“ im südrussischen Rostow, aber auch der „Deutsche Club“ in Ufa (Baschkortostan). Anfang 2007 beginnen für weitere Freiwillige aus der Bundesrepublik und aus Österreich Halbjahresaufenthalte in Osteuropa, so bei der Menschenrechtsbewegung Memorial in Moskau, in einem Heim für behinderte Kinder in Minsk (Belarus) und in dem vom DRA mit aufgebauten „Zentrum für soziale Partnerschaft“ in Sumy (Ukraine).

2) Erste Veranstaltungen im Rahmen des DRA-Schulprojekts

Das neue Schulprojekt des DRA geht in die zweite Phase: Nachdem im Herbst zahlreiche Kontakte zu Schulen sowie den Russischlehrer-Verbänden und Lehrerfortbildungsinstituten in den neuen Bundesländern hergestellt wurden, werden im Januar in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen die ersten Veranstaltungen an Schulen stattfinden. Im Unterricht und im Rahmen von Projekt- oder Wandertagen wird der DRA gemeinsam mit ehemaligen Teilnehmer_innen seiner Freiwilligenprogramme für die Begegnung mit Russland werben. Dazu dienen persönliche Erfahrungsberichte, das Ausloten beruflicher Perspektiven sowie Hinweise zur konkreten Projektplanung und zur Finanzierbarkeit von Austauschvorhaben. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit und aus Geldern der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch durchgeführt. Außerdem konnte inzwischen die Stiftung West-Östliche Begegnung für eine Kooperation und finanzielle Unterstützung gewonnen werden. Die Organisationen AFS Interkulturelle Begegnung e.V. und Aktion Sühnezeichen werden russlanderfahrene Jugendliche und Studierende zur Mitwirkung vermitteln und einschlägiges Informationsmaterial beisteuern.

3) Deutsch-Russisches Begegnungsseminar für Jugendliche

Für den Jugendaustausch zweier evangelischer Partnergemeinden in Berlin-Frohnau und Kaliningrad führte der DRA am 2.12. in Berlin ein Seminar durch. Die Begegnung eröffnete den Jugendlichen erstmals Perspektiven für gemeinsame Aktivitäten, die über die bisherigen Besuchsreisen hinaus gehen. Dazu erarbeitete die Leiterin der Freiwilligenagentur des DRA, Evelyn Scheer, mit den je zehn Teilnehmer_innen beider Gemeinden Entwürfe für konkrete Vorhaben. Nach einer Einführung in die Planung von Projekten entwickelten die Jugendlichen in mehreren Arbeitsgruppen eigene Vorschläge. Zu ihrem Favoriten kürten sie schließlich das Konzept zu einem gemeinsamen Konzert; auf den zweiten Platz kam die Idee, einen alternativen Stadtführer zu Kaliningrad zu verfassen. Für 2007 hat der DRA mit der Kirchengemeinde Berlin-Frohnau die Fortsetzung der Zusammenarbeit vereinbart.

4) Zwei Praktikumsstellen im DRA-Büro zu besetzen

In der Berliner Geschäftsstelle des DRA sind zwei vergütete Vollzeitpraktika von sechs Monaten Laufzeit zu vergeben: 1.) die Assistenz der Geschäftsführung und 2.) die Assistenz im Pilotprojekt „Vom anderen erfahren“ für Schüler_innen und Lehrer_innen. Das erstgenannte Praktikum gibt Einblicke in die Projekterarbeitung und -betreuung sowie die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins und umfasst daneben allgemeine Verwaltungsaufgaben (Büroorganisation, Korrespondenz, Datenbankpflege etc.). Vorausgesetzt werden gute Russisch-, Englisch- und PC-Kenntnisse. Die Assistenz beim Schulprojekt umfasst Kontaktaufbau und -pflege im Schul- und Lehrerfortbildungsbereich, die Organisation von Veranstaltungen, die Betreuung von Projektpräsentationen, Öffentlichkeitsarbeit sowie laufende Büroarbeit. Erwünscht sind Erfahrungen in Russland, im Jugendaustausch oder an Schulen sowie Russischkenntnisse. Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben sind für beide Assistenzen bis zum 8.1.2007 einzureichen. Weitere Informationen unter www.austausch.org.