Rechtsdialog von NGOs aus Russland und der EU: Arbeitsformate und Projektideen in Berlin diskutiert

Zu einem weiteren Arbeitstreffen im Projekt EU-Russia-Legal Dialogue (Rechtsdialog) kamen am 11./12. September in Berlin NGO-VertreterInnen aus Russland, Italien, Ungarn, Deutschland und der Slowakei zusammen. Im Mittelpunkt stand die Konzeption eines zweisprachigen Sammelbandes (engl./russ.), der im Dezember bei der General Assembly des EU-Russia-Civil Society Forums (CSF) in Budapest vorgestellt werden soll.

Die Publikation soll vor allem zeigen, welche Potentiale eine an juristischen Fragen orientierte Kooperation von NGOs bei Themen wie

  • zivilgesellschaftliche Kontrolle von Sozialeinrichtungen und Haftanstalten,
  • Umweltrecht,
  • Frauenrechte,
  • Transparenzregeln für Lobbyisten oder
  • Monitoring von Arbeitsbedingungen für NGOs

haben kann.

Die Redakteurin Natalia Golysheva (London) organisierte zudem ein Praxisseminar zum "Schreiben über juristische Sachfragen". Die TeilnehmerInnen berieten außerdem künftige Themen und Formate des Projekts "Rechtsdialog". Neu in der Gruppe waren u.a. der Deutsche Juristinnenbund, das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU), Transparency International Deutschland, die Fachhochschule Fulda und die Klimaschutz-NGO Germanwatch.

Vorschläge, Kommentare für Kooperationen in diesem Bereich können auch von außen zugesandt werden an die Koordinatorin Polina Baigarova, legal.dialogue@eu-russia-csf.org

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