Persönliche Blicke auf den Donbass-Konflikt: Kreativworkshop in Vilnius vereinte Jugendliche und Designer, Ausstellung in Berlin und weiteren Städten geplant

Wie wird der Ostukraine-Konflikt in familiären und anderen privaten Umfeldern in Russland und der Ukraine wahrgenommen und diskutiert? Zu diesem Thema eine Ausstellung zu gestalten, ist Ziel eines Subprojekts, das der DRA im Rahmen von CivilM+ zusammen mit der NGO „Country of Free People“ (Kramatorsk/Ostukraine) und „der „Academy of Innovations“ (Nischni Novgorod/Russland) verwirklicht.

Als dritte Phase fand dazu vom 25.-31. Januar in Vilnius ein Kreativ-Workshop statt. Zuvor hatten sich die jungen Teilnehmer/innen aus verschiedenen Regionen der Ukraine und Russlands zunächst bei größeren Zusammenkünften nur für die ukrainische bzw. die russische Seite in Moschtschun (Ukraine, Januar 2019) bzw. Krasnodar (Russland, März 2019) und dann bei einem gemeinsamen Treffen in Sarajevo (Bosnien-Herzegovina, November 2019) näher kennen gelernt und Texte, Fotos und Videos erstellt. Dieses Mal kamen sie mit sechs Designer/innen und bildenden Künstler/innen aus der Ukraine zusammen, um unter Nutzung des vorhandenen Materials ein Gesamtkonzept für die Ausstellung zu entwickeln. Trotz des schwierigen und emotional aufgeladenen Themas gelang im Workshop ein Zusammenwirken in offenem Dialog und vertrauensvoller Atmosphäre.

Die Ausstellung wird im April/Mai in Berlin zu sehen sein. Weitere Stationen sind u.a. in Prag, Kiev und weiteren Städten vorgesehen. Mehr dazu finden Sie in einem der nächsten DRA-Newsletter.

 

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