Humanitäre Projekt im Donbas: Russische Freiwillige berichten über ihre Unterstützung für Betroffene des bewaffneten Konflikts

Im Moskauer Sacharow-Zentrum (Sakharowskij Zentr) trafen sich Freiwillige verschiedener zivilgesellschaftlicher Initiativen zur humanitären Unterstützung von Betroffenen des bewaffneten Konflikts. Das Treffen war von Freiwilligen initiiert worden, die im vergangenen Sommer an einem internationalen Workcamp des DRA in Slawjansk im regierungskontrollierten Teil des Donezker Gebiets teilgenommen hatten, um dort binnenvertriebenen Familien zu helfen und sich mit der lokalen AktivistInnen auszutauschen.  

Einzelne Freiwillige aus der russischen Zivilgesellschaft beteiligen sich seit Beginn des Konflikts im Donbas an humanitären Projekten, auch weil sie gegen die Beteiligung ihres eigenen Landes an diesem Krieg sind. Die Hilfe reicht von der Bereitstellung an Lebensmitteln, Medizin und Kleidung bis hin zu kulturellen Projekten. Oftmals kennen sich diese Freiwillige nicht untereinander und handeln isoliert. Das Treffen im Sacharow-Zentrum sollte es ermöglichen, Kontakte zur Planung gemeinsamer Projekte herzustellen.

An der Diskussion per Skype nahmen auch AktivistInnen und ExpertInnen aus der Ukraine teil. Bei der Veranstaltung waren Menschen mit unterschiedlichen Ansichten zum Konflikt präsent.

Nächste Schritte können darin bestehen, Möglichkeiten für neue gemeinsame zivilgesellschaftliche Initiativen auszuarbeiten sowie Maßnahmen, um die russische Gesellschaft besser und objektiv über die Situation im Konfliktgebiet zu informieren.

Die Veranstaltung in Moskau wurde vom DRA unterstützt. 

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