Fußball-Fankultur in Osteuropa: Studienreise deutscher Faninitiativen, neue Seminare und Newsletter „Doppelpass und Grätsche“

Nach einem spannenden und intensiven Jahr 2018 startet das von Peter Liesegang und Ingo Petz koordinierte Projekt „Fankurve Ost – Fußball-Fankultur in der Offenen Gesellschaft“ beim DRA mit vielen Ideen und Planungen in das neue Jahr 2019. So geht es schon vom 15.–19. Februar 2019 erneut in die Ukraine, wo in den westukrainischen Städten Rivne und Luzk das nächste Arbeitstreffen des Projekts stattfinden wird und erkundet werden soll, wie sich die dort initiierten Fanprojekte entwickeln und mit welchen Herausforderungen sie zu kämpfen haben. Mitreisen werden rund zehn ehemalige Seminarteilnehmer/innen, Mitarbeiter/innen von Fanprojekten in Cottbus, Osnabrück und beim 1. FC Union Berlin sowie Nicole Selmer, stellvertretende Chefredakteurin der österreichischen Zeitschrift ballesterer. Das erste Arbeitstreffen dieser Art fand im November 2018 in der ukrainischen Stadt Synelnikove statt. 

Vom 13.–19. März 2019 folgt in Berlin ein weiteres Seminar zum Thema „Fußball-Fankultur in der Offenen Gesellschaft“: 17 aktive Fans sowie Vertreter/innen der Medien und von Vereinen aus Belarus, der Ukraine und Russland werden sich bei Faninitiativen, Medien, Vereinen und staatlichen Institutionen wie der Polizei darüber informieren, wie die Fankultur als Teil einer lebendigen Zivilgesellschaft funktioniert.

Im Newsletter des Projekts „Doppelpass und Grätsche“ werden gesellschaftspolitische Informationen rund um den Fußball in Osteuropa aufbereitet. Er erscheint jeweils am letzten Donnerstag eines Monats und kann auf www.fankurve-ost.de bestellt werden. 

Hauptförderer des Projekts ist das Auswärtige Amt.

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