Erinnerungskulturen an den Zweiten Weltkrieg

In den Erinnerungskulturen an den Zweiten Weltkrieg nehmen Berlin und Wolgograd – ehemals Stalingrad – in Deutschland und Russland eine herausragende Stellung ein. Vor diesem Hintergrund organisierte der DRA in diesem Jahr das Projekt „Perspektivwechsel – Erinnerungskulturen in Deutschland und Russland an den Zweiten Weltkrieg am Beispiel der Städte Berlin und Wolgograd“. Nach der ersten Begegnung zwischen deutschen und russischen Mitarbeitern der Jugendgeschichtsarbeit im Mai 2016 in Wolgograd erfolgte nun im Zeitraum 27.11.– 04.12.16 die Rückbegegnung in Berlin. Neben zwei Workshops zur Auseinandersetzung mit den verschiedenen Erinnerungskulturen und methodisch-didaktischen Fragen sowie einem Fachgespräch mit Museumsmitarbeitern waren weitere Schwerpunkte des Programms der Besuch von Ausstellungen und Gedenkorten. Zur Verdeutlichung der Spuren der sowjetischen Gedenkkultur in Ostdeutschland und der verschiedenen Formen der deutschen Erinnerungskultur (DDR und BRD), aber auch um ihren Wandel aufzuzeigen, wurden u. a. Gedenkorte wie die Seelower Höhen, Topographie des Terrors oder das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst besucht und die Methoden und Arbeit mit Jugendlichen diskutiert mit den jeweiligen Mitarbeitern diskutiert. Ausführliche Informationen zum durchgeführten Austausch gibt es später im DRA-Newsletter.

Durchgeführt wurde der Austausch in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment - ZWST. Gefördert wurde das Projekt von der Stiftung Deutsch - Russischer Jugend-austausch und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft.

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