Heute vor 30 Jahren fiel der Beschluss zur Schaffung des DRA – am 15. Februar 1992 trafen sich sieben osteuropabegeisterte junge Menschen in Berlin und vereinbarten die Gründung eines neuen Vereins.
Was ist in 30 Jahren DRA geschehen, wie hat sich Osteuropa seit 1992 verändert, welche Hürden traten auf, was steht bevor? In den nächsten Monaten möchten wir hier auf Facebook und auf unserer Website
www.austausch.org einige unserer wichtigen Wegbegleiter:innen zu Wort kommen lassen und zurückschauen auf 30 Jahre Tätigkeit des DRA und damit auf 30 bewegte Jahre für die Zivilgesellschaft in Europa. Den Anfang macht hier Rudi Piwko, der 1992 die Initiative für die Gründung des DRA ergriff, der erster Geschäftsführer des DRA war und als Organisationsentwickler und NGO-Berater seither noch vielen in der Zivilgesellschaft auf den Weg geholfen hat.
Rudi Piwko, selbst in der Tschechoslowakei geboren, erzählt im Interview mit DRA-Geschäftsführer Stefan Melle von den ersten Bürgerinitiativen in Russland, von Zeitgeist und Realität vor und nach Auflösung der Sowjetunion, von Memorial Ende der 80er Jahre, von seiner Begegnung mit dem heutigen russischen Präsidenten Anfang der 90er, warum der DRA damals begann, sich um die Stärkung der Zivilgesellschaft zu kümmern, welche Rolle der damalige SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel für den DRA spielte und was wir alle seitdem gelernt haben (könnten).
Auch für die aktuelle Lage und ihre mögliche Lösung hat Rudi eine Beschreibung. 36 spannende Minuten - wir wünschen viel Vergnügen, inspirierende Rückschau und neue Gedanken.
Gerade in diesen Tagen beginnt auch
Rudi Piwko noch einmal neu - als Berater für Klimaschutz-, Veränderungs- und Adaptationsprozesse - viel Erfolg! (s. 2. Kommentar)
PS: das Video ist auf Russisch und ab 17.2. auch auf Englisch untertitelt. Ein großer Dank dafür an unsere Mitarbeiterinnen
Martine Noussan und Sheila Knubben!