DRA-Projekt „Mapping a Generation“ auf Konferenz zur Politischen Bildung in Thessaloniki - Einfluss der 90er auf Bereitschaft zu Engagement untersucht

Mit dem Netzwerk-Projekt „Mapping a Generation in Transition” beteiligte sich der DRA vom 22. bis 24. Oktober in Thessaloniki/Griechenland an der Konferenz „‘Us’ and ‘Them’ – Citizenship Education in an interdependent World“ („Wir und Sie – Politische Bildung in einer vernetzten Welt“, www.nece.eu). Dort trafen sich ca. 350 Vertreter aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Bildung, Wissenschaft und Kultur von über 30 Ländern.

„How to motivate people to be a driver of change in societies in transition?” („Wie können Menschen dazu motiviert werden, ein Motor für Veränderungen in Übergangsgesellschaften zu werden?“) lautete die Leitfrage des Workshops von Olena Pravylo (Congress of Cultural Activists, Kiev), Mandy Schulze, Dörte Grimm (beide Perspektive3, Berlin) und Christine Wetzel (DRA e.V.). Dazu präsentierten sie Beispiele ihrer Arbeit aus der Ukraine wie der ostdeutschen Lausitz und diskutierten mit den Teilnehmer_Innen, unter welchen Bedingungen Menschen in gesellschaftlichen Umbruchphasen bereit sind, sich dauerhaft für die Entwicklung ihrer Gemeinde oder eines gesellschaftlichen Bereiches zu engagieren.

Die Beispiele und Ergebnisse finden Sie im Projekt-Blog
www.transition-dialogue.com HIER.

Im zweiten Workshop „Otherness through the eyes of the generation of transition“ („Anderssein in den Augen der Transformationsgeneration“) präsentierten Louisa Slavkova (NGO Sofia Platform), Rafaela Tripalo (Znanje na djelu, Zagreb) und Olena Pravylo die vorläufigen Ergebnisse einer Befragung in mehreren Ländern Süd- und Osteuropas. Dabei untersuchen sie – aus Anlass der Diskussion um den Umgang mit Flüchtlingen in Europa –, welchen Einfluss die Erfahrungen mit den gesellschaftlichen Umbrüchen der 90er Jahre darauf haben, wie Menschen ein „Anderssein“ wahrnehmen (die Dokumentation folgt in Kürze).

Die genannten Referentinnen sind Teil des Netzwerks „Mapping A Generation in Transition“. Das vom DRA koordinierte Projekt vergleicht Transformationserfahrungen in Mittel-, Ost- und Südeuropa, um zu verstehen, wie diese auf zivilgesellschaftliches Engagement heute fortwirken.

Das Projekt wird von der Bundeszentrale für Politische Bildung gefördert.

Zurück