Das Anfang 2015 gegründete Netzwerk hat bereits bewirkt, dass die bisher 14 beteiligten Organisationen weit enger miteinander kooperieren sowie Ressourcen und Kompetenzen gemeinsam nutzen. Seit Mai 2015 können sie sich um eine Finanzierung für Miniprojekte zugunsten sozial benachteiligter Gruppen in der Bevölkerung bewerben - etwa für Menschen mit Behinderungen, Bildungsangebote an Roma oder Rehabilitationsmaßnahmen für schwer Erkrankte.
Die beteiligten Organisationen können dabei zugleich ihre Arbeit professionalisieren, ihre Angebote an sozialen Dienstleistungen erweitern und letztendlich konkurrenzfähige Anträge bei staatlichen Ausschreibungen solcher Dienstleistungen stellen. Die Ergebnisse der Miniprojekte werden in einer Untersuchung zusammengefasst. Diese wird den staatlichen Behörden vorgestellt mit dem Ziel, um auf Defizite in der sozialen Versorgung der Bevölkerung, aber auch auf die Kapazitäten der NGOs aufmerksam zu machen.
Das Projekt wird im Rahmen des vom IBB Dortmund initiierten und aus Mitteln des BMZ finanzierten "Förderprogramms Belarus" durchgeführt.
Das Projekt auf der Seite des Partners "Socialnye Projekty", Gomel: