ACCT! – Acting on Climate Change Together!

NGOs und Lehrer bieten innovative Klimabildung für junge Menschen in Nordwestrussland.

Wie vermittelt man jungen Menschen Wissen über den Klimawandel? Wie schafft man interaktive Plattformen, auf denen junge Menschen im Kampf gegen die Klimakrise zusammenkommen können? Welche Fähigkeiten und welches Wissen bekommt man selten in der Schule oder der Universität vermittelt?

Im Projekt “ACCT! - Acting on Climate Change Together!”, das von der Europäischen Union in Rahmen von Europe Aid gefördert wird, haben sich russische Umweltorganisationen, eine russische Universität und eine deutsche NGO mit dem DRA zusammengetan, um Klimabildungsformate zu entwickeln. Dadurch soll im Nordwesten Russlands jungen Menschen Wissen über den Klimawandel und seine Auswirkungen vermittelt werden. Mit Hilfe eines Rats aus Klima- und Bildungsexperten werden, bis Ende 2021 fünf Formate ausgearbeitet, getestet und implementiert. Bei jungen Menschen in St. Petersburg, dem Leningrader, Archangelsker und Murmansker Gebieten und in der Republik Karelien wird so ein größeres Bewusstsein für den Klimawandel erreicht. Pädagoginnen und Pädagogen werden Instrumente an die Hand gegeben, wie sie mit jungen Menschen in Schulen, Universitäten und im außerschulischen Bereich Fragen zum Klimawandel bearbeiten können: Was ist Klimawandel? Was verursacht ihn? Was bewirkt er auf unserem Planeten und besonders in Russland? Was muss getan werden, um ihn zu stoppen? Auch lokale NGOs sollen so gestärkt werden, um den Klimawandel bei jungen Menschen zu thematisieren und das Bewusstsein dafür zu stärken

Unsere Partner

  • Russisch-Deutsches Büro für Umweltinformation (St. Petersburg, Russland)
  • Movement 42 (Archangelsk, Russland)
  • Druzya Baltiki / Friends of the Baltic (St. Petersburg, Russland)
  • UfU - Unabhängiges Institut für Umweltfragen (Berlin, Deutschland)
  • Polytechnische Universität Peter der Große (St. Petersburg, Russland)

Ziele

  • Konzepte und Tool-Kits für fünf innovative, partizipative und handlungsorientierte Klimabildungsangebote werden entwickelt, die Wissen über den Klimawandel und Klimaschutz verbinden;
  • Pädagogen und Bildungsfachkräfte werden in den Klimabildungsnageboten geschult und können sie implementieren;
  • Schüler/innen und Studierende nehmen an den Klimabildungsangeboten teil und erarbeiten sich Wissen über den Klimawandel und Möglichkeiten zum Klimaschutz. Sie werden darin gestärkt, das Wissen an ihr soziales Umfeld weiterzugeben;
  • Russische NGOs und Lehrende verbessern ihr Wissen und methodischen Ansätze in der Klimabildung; 
  • Ein Klimabildungsexperten-Beirat in Nordwest-Russland wird gebildet;
  • Russische und internationale Klimabildungsexperten vernetzen auf Fachgesprächen und Konferenzen.

 

Aktivitäten

  • 2019 - Workshops zur Entwicklung der Klimabildungsangebote (April, Juni, September, November), Vernetzungskonferenz der Russischen Sozial-Ökologischen Union im November;
  • 2020 - Schulung von Pädagogen und Bildungsfachkräften zur Implementierung der Bildungsprogramme;
  • 2021 – Implementierung der Klimabildungsprogramme in Regionen Nordwest-Russlands.

Fertigstellung der Bildungsbroschüre und Beginn der Ausbildung von Klimatrainer:innen

Neue Bildungsformate sind seit Januar 2019 entstanden. Sie sollen helfen, junge Menschen in Russland über den Klimawandel aufzuklären und für den Umweltschutz zu sensibilisieren. Entwickelt wurden sie in Kooperation mit Projektpartnern, dem Russisch-Deutschen Büro für Umweltinformation (RNEI, St. Petersburg), den Umweltschutzorganisationen Movement „42“ (Archangelsk) und Friends of the Baltic (St. Petersburg), der Polytechnischen Universität Peter der Große (St. Petersburg) und dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen UfU und sind hier verfügbar. 

Methodenhandbuch Climate Ambassadors (russisch)

Methodenhandbuch Climate Summer School (russisch)

Methodenhandbuch School Climate Action Plan (russisch)

Methodenhandbuch Climate Simulation Game (russisch)

Klimadiskussion mit Julia Menshova (russisch)

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union gefördert.