Seminar 6: Lokale Kooperationen, Mitarbeit in Netzwerken und Gremien
26. September 2008
Referent: Markus Runge, Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V.
Als Einstieg wurden Grundbegriffe geklärt und einige in der Praxis bestehende lokale Kooperationsbeispiele und Netzwerkmodelle durch den Referenten vorgestellt.
Die TeilnehmerInnen verständigten sich über ihre eigenen bisherigen Erfahrungen in Kooperationsbeziehungen und Netzwerken, die sowohl positiver als auch negativer Art waren. Auf der Grundlage eines Arbeitspapiers wurde die Bereitschaft der eigenen Organisation zu Kooperationen eingeschätzt und bewertet. Gemeinsam erarbeiteten die SeminarteilnehmerInnen, welche Voraussetzungen für eine Kooperationsbereitschaft notwendig sind, welche Rahmenbedingungen diese Bereitschaft erleichtern und welche sie erschweren. Im Zusammenhang mit der Netzwerkarbeit wurden auch der Begriff „Macht“ diskutiert und die Fragen erläutert, was Macht bedeutet und warum dieser Begriff meist negativ besetzt ist.
Einige der TeilnehmerInnen hatten bereits Erfahrungen bei der Mitwirkung in Gremien (z.B. im Aussiedlerkreis bei der Migrantenbeauftragten), andere hatten davon eher unklare Vorstellungen. Es wurde sowohl gezeigt, auf welchem Wege es eine Organisation erreichen kann, bspw. in einem bezirklichen Gremium mitzuarbeiten, als auch dargelegt, welchen Sinn und welche Ziele solch eine Mitwirkung haben kann.