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Im Folgenden werden die Referenten und Moderatoren der 14. Deutsch-Russischen Herbstgespräche 2009 in alphabetischer Reihenfolge mit Foto und Kurzbiographie vorgestellt.
 - Alexander Ausan
Dr. Alexander Auzan
Leiter des Instituts Nationales Projekt „Gesellschaftsvertrag“, Moskau
Alexander Ausan wurde 1954 in Norilsk geboren. 1979 schloss er das Studium an der Wirtschaftsfakultät der Staatlichen Moskauer Universität (MGU) erfolgreich ab. Der Kandidatur im Jahre 1982 folgte 1991 die Promotion, in der sich Alexander Ausan thematisch mit der „Selbstverwaltung in der Wirtschaft“ auseinandersetzt. Nach seiner Tätigkeit als Professor an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (MGU), übernahm er im Jahr 2000 die Leitung des Instituts Nationales Projekt „Gesellschaftsvertrag“ (Moskau). Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit stützen sich u. a. auf methodische Probleme der Wirtschaftstheorien, Theorien der Selbstverwaltung und institutionelle Wirtschaft. Sein Engagement im Wohltätigkeitsbereich weist eine breite Palette auf – u. a. war er von 2002-2004 Ausschussmitglied des Komitees für Menschenrechte unter des Präsidenten der Russischen Föderation; seit 2008 gehört er dem Verwaltungsrat des Instituts für moderne Entwicklung an.
 - Reinhard Blomert
Dr. Reinhard Blomert
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung GmbH
Reinhard Blomert, geboren 1951 in Rheine/Westfalen, ist Soziologe und lehrt an der Humboldt-Universität Berlin mit den Forschungsschwerpunkten Wissenschaftsgeschichte und Geschichte des Geldes. Er ist Gründungsmitglied der Studiengruppe "Zivilisation und Gesellschaft" und publizierte neben regelmäßigen Beiträgen für verschiedene Periodika eine Studie zur theoretischen Konstruktion bei Norbert Elias. Derzeit arbeitet er am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung GmbH, wo er sich u.a. mit der Beschreibung der aktuellen Finanzkrise aus verschiedener Perspektive beschäftigt. Sein jüngster Aufsatz zu diesem Thema heißt: „Über Betriebskapitalismus, Casinokapitalismus und die Zivilisierung ökonomischer Aristokraten“ und erscheint im Frühjahr 2010 in „Realer Kapitalismus“ von Sighard Neckel.
 - Falk Bomsdorf
Dr. Falk Bomsdorf
Ehem. Leiter des Moskauer Büros der Friedrich - Naumann - Stiftung
Geboren wurde Falk Bomsdorf 1942 in Dresden. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften, Slawistik und Osteuropäischen Geschichte in Marburg, München und Kiel leistete er sein Referendariat in Schleswig-Holstein und Berlin. Darauf folgte ein 1972/73 erfolgreich abgelegtes Promotionsstudium in Leningrad und Moskau. Nach einer dreijährigen Tätigkeit beim Auswärtigen Amt von 1974-1977 war Falk Bomsdorf bis 1993 beim Forschungsinstitut für Internationale Politik und Sicherheit der Stiftung „Wissenschaft und Politik“ in Ebenhausen tätig. Von 1993 bis 2006 arbeitete er für die Friedrich-Naumann-Stiftung. In Moskau übernahm er im gleichen Jahr die Gründung und Leitung des Regionalbüros und setzte sich damit für die Unterstützung und Förderung der Bildung der Bürgergesellschaft in Russland ein.
 - Felix Ekardt
Prof. Dr. Felix Ekardt
Universität Rostock - Ostseeinstitut für Seerecht, Umweltrecht und Infrastrukturrecht
Felix Ekardt, geb. 1972, ist seit 2009 Professor am Ostseeinstitut für Seerecht, Umweltrecht und Infrastrukturrecht. Zwischen 1991 und 2002 studierte er Rechts-, Sozial- und Religionswissenschaften. In diesem Zeitraum war er darüber hinaus 1996 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der University of Aberdeen (Schottland) und von 1995 – 2003 in einer umweltrechtlich ausgerichteten Anwaltskanzlei tätig. Die Promotionsschrift im Jahr 2000 beschäftigt sich mit Ursachen der Nicht-Nachhaltigkeit und wurde zweifach ausgezeichnet. Felix Ekardt habilitierte sich 2003 an der Universität Rostock in Rechtswissenschaften mit einer interdisziplinären Arbeit zur Theorie der Nachhaltigkeit. Nach einer fünfjährigen Lehrtätigkeit an der Universität Bremen ist Ekardt seit Anfang 2009 an der Juristischen Fakultät der Universität Rostock. Daneben ist er Autor für viele überregionale Tageszeitungen und betreibt Politikberatung auf Bundes- und Landesebene für verschiedene Ministerien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen rechtliche, philosophische und soziologische Theorie der Nachhaltigkeit, Klimaschutzrecht und allgemein Umweltrecht, Theorie der Grund- und Menschenrechte und WTO-Recht.
 - Evgeny Gontmacher
Prof. Evgeny Gontmacher
Leiter des Zentrums für Sozialpolitik
Evgeny Gontmacher wurde 1953 geboren, 22 Jahre später schloss er im Jahre 1975 das Studium an der geographischen Fakultät der Staatlichen Moskauer Hochschule ab. Es folgte eine jahrelange Mitarbeit im Zentralen Forschungswirtschaftsinstitut. 1993 arbeitete das russische Ministerium für Arbeit unter seiner Leitung. Die folgenden vier Jahre nahm er die Ämter des stellvertretenden Ministers für Sozialschutz, des stellvertretenden Präsidenten für Sozialpolitik sowie der Leitung der präsidialen Verwaltung der Russischen Föderation wahr. Von 1997 war 2003 Evgeny Gontmacher Leiter der Abteilung für soziale Entwicklung; von 2003-2004 Vizepräsident des russischen Industrie- und Unternehmensbundes. Seit 1998 ist er Wissenschaftlicher Direktor des Zentrums der sozialen Forschungen und Innovationen, seit 2006 Leiter des Zentrums für Sozialpolitik des Instituts für Wirtschaft. Dem Verwaltungsrat des Instituts für moderne Entwicklung gehört er seit 2008 an.
Walter Kaufmann
Referatsleiter Osteuropa/Südosteuropa/Kaukaus, Heinrich – Böll - Stiftung Berlin
Walter Kaufman, geb. 1966, studierte Osteuropäische Geschichte und Slavistik in Tübingen, Wolgograd und Berlin. Er arbeitet seit 1995 in der Heinrich-Böll-Stiftung: 1995 bis 1997 als Osteuropa-Referent, 2002 bis 2008 als Gründer und Leiter des Regionalbüro Südkaukasus in Tbilisi (Georgien) und seit August 2009 als Referatsleiter Osteuropa/Südosteuropa/Kaukasus in Berlin. Er veröffentlichte Beiträge zu osteuropäischer Geschichte, Zivilgesellschaft in Osteuropa und Konflikten im Südkaukasus.
 - Stefan Melle
Stefan Melle
Geschäftsführer des Deutsch – Russischen Austausches e.V.
Stefan Melle, geb. 1970, ist seit 2006 Geschäftsführer des Deutsch-Russischen Austausch e.V. in Berlin. Von 1988-1994 studierte er Musik in Berlin, von 1996-2001 Osteuropastudien/Politologie in Berlin und Moskau. Von 1996 bis 2003 war er als freier Mitarbeiter und Volontär an der Berliner Zeitung, von 2003-2006 Redakteur an der Sächsischen Zeitung in Dresden. In den Jahren 1999-2001 arbeitete er an der Dauerausstellung zum Sowjetischen Speziallager in Oranienburg- Sachsenhausen mit, im Jahr 2000 am Band „Wladimir Putin - der Deutsche im Kreml“ von Alexander Rahr. 2003 übernahm er die Redaktion von „Russland auf dem Weg zum Rechtsstaat?“ im Auftrag des Deutschen Instituts für Menschenrechte.
 - Andreas Poltermann
Dr. Andreas Poltermann
Leiter der Inlandsabteilung der Heinrich-Böll-Stiftung
Andreas Poltermann, geb. 1951, studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Göttingen und promovierte mit einer Arbeit über die Rechtsphilosophie Immanuel Kants. Es folgten weitere Veröffentlichungen zur Kritischen Theorie, zur Theorie der Geschichtswissenschaften und zur Kulturtheorie. Von 1998 bis 2008 arbeitete er als Referent für Bildung und Wissenschaft in der Heinrich-Böll-Stiftung. Seit Dezember 2008 leitet er die Abteilung Politische Bildung Inland der Heinrich-Böll-Stiftung.
 - Joachim Schwalbach
Prof. Dr. Joachim Schwalbach
Leiter des Instituts für Management der Humboldt-Universität zu Berlin
Joachim Schwalbach ist Professor für Internationales Management an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und leitet dort das Institut für Management. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in München, Southhampton und Berlin promovierte er bei den Professoren Carl Christian von Weizsäcker und Horst Albach an der Universität Bonn und habilitierte sich anschließend an der WHU – Otto Beisheim School of Management. Bevor Schwalbach 1993 an die Humboldt-Universität zu Berlin wechselte, hatte er einen Lehrstuhl für Entrepreneurship an der FU inne. Schwalbach ist regelmäßig Gastprofessor an mehreren ausländischen Universitäten, so an der Stanford Business School im Rahmen de Executive und MBA Programms, in Österreich (Wien und Krems), Frankreich (Toulouse) und in China (Peking, Guangzhou). Seine Forschungsschwerpunkte sind insbesondere: Internationalisierung von Unternehmen, Corporate Governance, Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, Der Ehrbahre Kaufmann, Unternehmensreputation und Managementvergütung. Schwalbach ist darüber hinaus Mitherausgeber diverser Fachzeitschriften, unter ihnen die Zeitschrift für Betriebswirtschaft, und organisiert regelmäßig Tagungen.
 - Jens Siegert
Jens Siegert
Leiter des Länderbüros Russland der Heinrich - Böll - Stiftung in Moskau
Jens Siegert ist 1960 in Salzgitter geboren. Er leistete 1981 sieben Monate Wehrdienst; anschließend folgten Verweigerung und neun Monate Zivildienst. Ab 1981 beschäftigt er sich mit dem Studium der Politikwissenschaften, Soziologie und Volkswirtschaftslehre in Marburg - 1989 verlässt er die Universität als Diplompolitologe. In der Friedens- und Anti-AKW-Bewegung leistet er gleichzeitig politisches Engagement. Die kommenden Jahre ist Jens Siegert als freier Journalist - in erster Linie für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk - tätig. Ab 1993 wirkt er als Korrespondent für private, deutschsprachige Radiosender in Moskau und liefert regelmäßig Beiträge für Zeitschriften und Zeitungen im deutschsprachigen Raum. Für die Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet Jens Siegert bereits seit 1991. Die Zusammenarbeit begann mit einer beratenden Begleitung von Projekten in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion. Ab 1993 war er "Honorarkonsul" - 1999 hat er für den Aufbau des Länderbüros der Stiftung in Moskau gewirkt und seitdem die Leitung inne.
 - Natalja Subarewitsch
Dr. Natalja Subarewitsch
Leiterin des Regionalprogramms am Institut für Sozialpolitik in Moskau
Geboren wurde Natalja Subarewitsch 1954. Der Kandidatur in der Geographie im Jahre 1990 folgte 2003 die Promotion im selbigen Fachbereich. Neben ihrer Tätigkeit im Institut für Sozialpolitik ist sie Professorin an der Staatlichen Moskauer Universität. Natalia Subarewitsch ist in ihren Forschungen auf die sozioökonomische Entwicklung einzelner Regionen sowie auf soziale und politische Geographie spezialisiert. Als Regionalexpertin ist sie eine Kennerin der unterschiedlichen Entwicklungen in den russischen Regionen.
 - Tatjana Worozhejkina
Tatjana Worozhejkina
Dekanin des Fachbereiches „Politikwissenschaften“ an der Staatlichen Hochschule Moskau
Tatjana Worozhejkina wurde 1953 in Moskau geboren. 1975 beendete sie erfolgreich ihr Studium am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Historischen Fakultät der Staatlichen Hochschule Moskau (MGU). Von 1977 – 1999 arbeitete sie am Institut für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen. Seit 1996 ist Tatjana Worozhejkina als Dozentin an der MGU tätig; zudem hat sie das Amt der stellv. Dekanin inne. 2001 übernimmt sie die Position der Dekanin des Fachbereiches „Politikwissenschaften“. Im Laufe ihrer langjährigen Tätigkeiten in der Universitätslehre hat sie Gastprofessuren in Bounos Aires, Rio de Janeiro und Washington wahrgenommen.
Weitere Informationen stehen Ihnen an dieser Stelle in Kürze bereit.
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 - Evangelische Akademie zu Berlin
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