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14. Deutsch-Russische Herbstgespräche am 20./21. November 2009

Brauchen wir neue „Gesellschaftsverträge?

Für Deutschland wie für Russland
bedeutete die globale Finanz- und Wirtschaftskrise eine Zäsur. Hier wie dort sind alte Gewissheiten und Spielregeln obsolet geworden. Hier wie dort hat die Krise existierende Strukturprobleme offengelegt und potenziert. Hier wie dort drohen die „Gesellschaftsverträge“, jener implizite Konsens darüber, was eine Gesellschaft zusammenhält, aus dem Lot zu geraten.


Der gemeinsame Themenkatalog der beiden so unterschiedlichen Länder ist durch die globale Krise größer geworden. Die 14. Deutsch-Russischen Herbstgespräche versuchten eine Standortbestimmung in schnelllebigen Zeiten, in denen Prognosen schwierig und Debatten über Richtung und Ziel der beiden Gesellschaften umso wichtiger sind: Wie steht es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den beiden Ländern? Wie ändert sich die Legitimation staatlicher und wirtschaftlicher Macht? Wie könnte, wie sollte ein neuer gesellschaftlicher Konsens aussehen? Wer kann den Dialog über einen neuen „Gesellschaftsvertrag“ in den beiden Ländern anstoßen?

 

Programm

ReferentenInnen und ModeratorInnen

Dokumentation der 14. Deutsch-Russischen Herbstgespräche (deutsch)

Dokumentation der 14. Deutsch-Russischen Herbstgespräche (russisch)

Fotos von der Tagung

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Mitveranstalter