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"Annäherung oder Entfremdung? Einfluss der Geschichtspolitik auf das Verhältnis EU - Russland"
Trotz vieler gemeinsamer Interessen und immer enger werdender Zusammenarbeit in vielen politischen und wirtschaftlichen Bereichen, bestimmen in den vergangenen Jahren vor allem Konflikte die Beziehungen zwischen der EU und Russland. Mit der Auseinandersetzung um den Georgienkrieg haben die Spannungen einen neuen Höhepunkt erreicht. Hinter den Kulissen der aktuellen Politik wirken dabei tiefe Differenzen mit oft historischen Wurzeln fort.
Gegenstand der 13. Herbstgespräche war die Rolle von Geschichte und Erinnerung im aktuellen, angespannten Verhältnis zwischen der EU und Russland sein. Anhand zweier Beispiele (Polen, Estland) aus der jüngsten Vergangenheit wurde mit ReferentInnen aus Deutschland, Russland, Polen und dem Baltikum das Verhältnis von politischen Konflikten, geschichtlicher Erfahrung und deren politische Instrumentalisierung herausgearbeitet sowie die unterschiedlichen Wahrnehmungen von alten und neuen EU - Mitgliedern in diesen Geschichtskontroversen betrachtet.
Schließlich wurden Möglichkeiten gesellschaftlicher Akteuere beleuchtet, die in diesem komplizierten Umfeld versuchen, neue Wege der Verständigung zu finden.
Programm
ReferentenInnen und ModeratorInnen
Dokumentation der 13. Deutsch-Russischen Herbstgespräche (deutsch)
Dokumentation der 13. Deutsch-Russischen Herbstgespräche (deutsch/russisch)
Fotos von der Tagung
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