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14. Deutsch-Russische Herbstgespräche

"Nach der Krise: Brauchen wir neue ‘Gesellschaftsverträge’ ?"

20.-21. November 2009, Berlin
Französische Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt (Berlin-Mitte)


Für Deutschland wie für Russland bedeutet die globale Finanz- und Wirtschaftskrise eine Zäsur. Hier wie dort sind alte Gewissheiten und Spielregeln obsolet geworden. Hier wie dort hat die Krise existierende Strukturprobleme offengelegt und potenziert. Hier wie dort drohen die "Gesellschaftsverträge", jener implizite Konsens darüber, was eine Gesellschaft zusammenhält, aus dem Lot zu geraten.

Der gemeinsame Themenkatalog der beiden so unterschiedlichen Länder ist durch die globale Krise größer geworden. Die 14. Deutsch - Russischen Herbstgespräche versuchen eine Standortbestimmung in schnelllebigen Zeiten, in den Prognosen schwierig und Debatten über Richtung und Ziel der beiden Gesellschaften umso wichtiger sind: Wie steht es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in beiden Ländern? Wie ändert sich die Legitimation staatlicher und wirtschaftlicher Macht? Wie könnte, wie sollte ein neuer gesellschaftlicher Konsens aussehen? Wer kann den Dialog über einen neuen "Gesellschaftsvertrag" in den beiden Ländern anstoßen? 

 

Zur Debatte über diese Fragen laden wir herzlich ein.

Ludwig Mehlhorn, Evangelische Akademie zu Berlin

Stefan Melle, Deutsch - Russischer Austausch e.V.

Walter Kaufmann, Jens Siegert, Heinrich - Böll - Stiftung

 

Anfragen richten Sie bitte an herbstgespraeche(at)austausch.org

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Evangelische Akademie zu Berlin