Freiwilligdienste und Praktika in Belarus

Von den öffentlichen Medien häufig als die letzte Diktatur Europas bezeichnet, befindet sich die belarussische Gesellschaft am Anfang ihrer zivilgesellschaftlichen Öffnung. Immer mehr Gruppierungen setzen sich für die Einhaltung grundlegender Werte wie Meinungsfreiheit,  Menschenrechte oder die Besserstellung der Frau in der Gesellschaft ein. Die Arbeit der NGOs wird nicht nur durch die Regierung beobachtet, sondern häufig auch massiv gestört. Belarussische NGOs arbeiten stets in einem Spannungsfeld zwischen einerseits Wahrung ihrer Autonomie und Handlungskompetenzen und andererseits starker (impliziter) staatlicher Repression. Ein Freiwilligendienst in Belarus ist derzeit besonders spannend. Er bietet die Möglichkeit, die sich entwickelnden zivilgesellschaftlichen Bewegungen- in einem Land das gemeinhin als undemokratisch und repressiv gilt- aus nächster Nähe kennenzulernen.

Der Deutsch-Russische Austausch konnte 2007 durch die finanzielle Unterstützung des Kontaktprogramms "Belarus" der Robert Bosch Stiftung eine Vielzahl belarussischer Kooperationspartner für die Freiwilligenarbeit gewinnen. Diese Kontakte möchten wir allen Interessierten auf den folgenden Seiten zur Verfügung stellen.

Wer in Belarus freiwillig tätig sein möchte, sollte sich vorher genau überlegen, in welchem Bereich und in welchem Ort er arbeiten möchte. Die Wahl der richtigen Aufnahmeorganisation ist einer der entscheidenden Faktoren für einen gelungenen Freiwilligendienst. Wir arbeiten mit verschiedenen interessanten Organisationen in Grodno, Gomel, Minsk, Mogilew und Wilejka zusammen.

Sobald Sie eine passende belarussische NGO gefunden haben, können Sie sich den organisatorischen Notwendigkeiten ihres Freiwilligendienstes zuwenden. Unten finden Sie stichwortartig alle wichtigen Organisationsetappen aufgelistet. Um mehr zu erfahren, klicken Sie den entsprechenden Link an.

Tipp: Für die Vorbereitungen sollten Sie mindestens 3 Monate einplanen!

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