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Vier St. Petersburger Jugendliche im Europäischen Freiwilligendienst bei der Berliner AIDS-Hilfe und bei der Drogenberatungsstelle MisFit in Berlin
In den letzten Jahren ist die Zahl der AIDS-Infizierten in Russland sprunghaft angestiegen. Besonders dramatisch ist die Situation in Großstädten wie St. Petersburg. In der Fünf-Millionen-Metropole sind mindestens 120.000 vor allem junge Menschen betroffen.
In Deutschland ist die Hauptstadt Berlin der Brennpunkt in Sachen AIDS. Hier steckt sich mindestens ein Mensch pro Tag mit dem HI-Virus an. Die Gesamtzahl der Infizierten steigt seit Jahren wieder an.
Angesichts dieser Problematik lädt der Deutsch-Russische Austausch e.V. von Januar bis Juni 2008 vier junge und in der AIDS-Prävention engagierte Menschen aus St. Petersburg nach Berlin ein. In beiden Städten leisten soziale Einrichtungen kreative und sehr wertvolle Arbeit in der Prävention und der Betreuung von Betroffenen. Das sechsmonatige Praktikum der Freiwilligen bei der Berliner AIDS-Hilfe und bei der Drogenberatungsstelle MisFit ermöglicht nicht nur eine Qualifizierung der jungen Freiwilligen, sondern auch einen Transfer von Knowhow in der AIDS-Arbeit von St. Petersburg nach Berlin und umgekehrt. Bei den Berliner Einrichtungen kann durch die Aufnahme der Voluntäre insbesondere auch die Arbeit mit russischsprachigen MigrantInnen gestärkt werden.
Das Projekt wurde durch die finanzielle Unterstützung des EU Programms "Jugend in Aktion" realisiert.
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