1. Februar 2007

Weiterbildung für russische Studierende zum Verhältnis Russland und EU

 

Mit Jahresbeginn haben der DRA Berlin und der DRA St. Petersburg die Arbeit an dem knapp zweijährigen Programm der „EU Study Schools“ aufgenommen.

Im Auftrag der EU-Kommission soll russischen Studierenden und DozentInnen in mehrtägigen Seminarzyklen die Kooperation zwischen Russland und der EU in ihrer Komplexität näher gebracht und dabei der Bezug zur jeweiligen russischen Region berücksichtigt werden. Enge Partner bei der Durchführung sind zwei Institutionen in St. Petersburg: das Zentrum für Europastudien der dortigen Europauniversität und das Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Staatlichen Universität. Das vom DRA entwickelte Konzept sieht die Bildung von Universitätsteams vor, die die Seminarinhalte an den jeweiligen Hochschulen in Debatten und Diplomarbeiten vertiefen und weiterverbreiten. Inhaltlich soll unter anderem der Einfluss der Beziehungen zwischen der EU und Russland auf die russischen Regionen besondere Berücksichtigung finden.

Die insgesamt neun Seminare, die sich insbesondere an junge PolitologInnen, HistorikerInnen, Rechts- und WirtschaftswissenschaftlerInnen wenden, finden in St. Petersburg, Saratow und Nowosibirsk statt und beziehen jeweils auch Universitäten der umliegenden Regionen mit ein. Vorgesehen sind Fachreferate, aber auch Debatten und Rollenspiele, etwa das Nachstellen der jüngsten EU-Russland-Gipfel und ihrer zentralen Argumentationslinien. Projektleiterin für den DRA ist die Politologin und NGO-Expertin Elena Belokurova von der Europäischen Universität Petersburg. Die Entwicklung der Programme und Auswahl der ExpertInnen verantwortet gemeinsam mit ihr Dr. Markus Kaiser, Soziologe und Leiter des "Zentrums für Deutschland- und Europastudien" an der Staatlichen Universität St. Petersburg.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der [L|Projekt-Seite. |http://www.austausch.org/projekte/eu_studyschools/index.shtml]


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