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15. August 2012

Noch Plätze frei: Internationales Schülerprojekt zu Menschenrechten

 

"Was heißt hier anders? UnNormalitäten in Deutschland, Russland und Polen" heißt das Motto, unter dem 21 Schüler/innen aus Berlin, St. Petersburg und Opole (Oppeln) auf drei einwöchigen Zusammenkünften im November (Sankt Petersburg), Februar (Breslau) und im April 2013 (Berlin) gemeinsam erkunden werden: Was bedeuten die Menschenrechte in dem Umfeld, in dem ich selbst lebe?

Der DRA verwirklicht dieses trilaterale Projekt gemeinsam mit seiner Petersburger Partnerorganisation »Nemezko-Russki Obmen« (NRO) und der Organisation der deutschen Minderheit in Schlesien »Towarzystwo Spoleczo-Kulturalne Niemcow Wojewodztwa Slaskiego« (TSKN).

Gestützt auf Dokumente und Berichte von Betroffenen werden die 14-18-jährigen Teilnehmer/innen einen Bogen von der Idee der Menschenrechte zu deren Bedeutung für einzelne Menschen in konkreten Situationen schlagen. Sie befassen sich mit der Situation gesellschaftlicher Randgruppen in ihren Ländern vor und nach 1990 und hinterfragen nicht zuletzt auch die eigene Identität und die Norm(alität)en ihrer Umgebung. Im Fokus stehen die Rechte auf Selbstbestimmung, freie Meinungsäußerung sowie Religions- und Gewissensfreiheit.

In der deutschen Teilnehmergruppe sind noch Plätze frei. Interessierte Schüler/innen aus dem Berliner Raum (ab Klasse 10) senden bitte einen tabellarischen Lebenslauf und ein einseitiges Motivationsschreiben an Johanna Sievers (Johanna.Sievers(at)austausch.org ), die auch gern weitere Auskünfte erteilt (Tel. 030/446680-28). Der Eigenanteil beträgt nur 150 Euro. 

Die Projektsprache ist Deutsch, Russisch- oder Polnischkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Bedingung.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms »Europeans for Peace« von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« (EVZ) gefördert.


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