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22. Oktober 2009

DRA präsentierte Umweltfilm zur Gasleitung Nord Stream auf Baltic Film Festival Berlin

 

Das Baltic Film Festival Berlin stellte am 20. Oktober im Berliner Kino Babylon Grigory Paskos Dokumentation „Burried at Sea“ zur geplanten Ostseegasleitung Nord Stream vor. DRA-Geschäftsführer Stefan Melle stand dabei als Leiter des Projekts „Umweltbildung für russische Journalisten“, in dem Grigory Pasko Partner des DRA ist, Rede und Antwort zu politischen, ökologischen wie wirtschaftlichen Risiken der Pipeline. Am selben Tag hatte Dänemark als erster Ostseeanrainer die Gasleitung auf dem Meeresgrund genehmigt. Der Film thematisiert u.a., wie das Nord Stream-Konsortium in den skandinavischen Ländern durch Sponsoring lokaler Projekte versucht, Entscheidungsträger vor Ort für die Pipeline zu gewinnnen. Kontrovers diskutiert wurde im Kino Babylon, in welchem Umfang der russische Konsortialführer Gasprom und die beteiligten deutschen und niederländischen Energiekonzerne zur großflächigen Beseitigung von Senfgasgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg verpflichtet werden können, die auf dem Ostseegrund verrosten. Fraglich ist, ob sie durch Baumaßnahmen teilweise beschädigt und dann das tödliche Gas freisetzen könnten. Der DRA hatte zu dem Thema am 29.6. bereits eine Podiumsdiskussion mit Grigory Pasko, Vertretern des Bundestages, von Greenpeace und Nordstream im Zeughauskino organisiert.


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