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13. November 2010
DRA bei Erörterung des Berliner Partizipations- und Integrationsgesetz mit Regierendem BürgermeisterAm 10. November fand in Berlin auf Initiative des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) ein »Gedankenaustausch Integration« statt, zu dem auch die Leiterin des DRA-Projekts »professija.DE - Deutsch-russische Unternehmen engagiert für Integration und Ausbildung«, Evelyn Scheer, eingeladen war.Die etwa 40 TeilnehmerInnen der Gesprächsrunde hatten Gelegenheit, den Entwurf des neuen Partizipations- und Integrationsgesetz des Berliner Senats zu diskutieren und Vorschläge direkt an den Bürgermeister zu richten. Insgesamt haben 25 Prozent der BerlinerInnen einen Migrationshintergrund. Mit dem neuen Gesetz will der Senat für mehr Chancengleichheit sorgen. Wowereit betonte, dass es dabei nicht um eine Bevorzugung von MigrantInnen, sondern um den Abbau von Benachteiligungen gehe, wie sie für diese Bevölkerungsgruppe immer noch bestehen, so im Bildungswesen, im Erwerbsleben oder auf dem Wohnungsmarkt. Ein wichtiger Aspekt der aktuellen Integrationsdebatte ist auch die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Die Bundesregierung hat in dieser Frage Eckpunkte für ein neues Gesetz vorgelegt. Danach soll jeder Zugewanderte das Recht auf ein Anerkennungsverfahren bekommen, ferner sind Möglichkeiten der Teilanerkennungen und Nachqualifizierung vorgesehen. Aktuelle Informationen dazu (speziell für russischsprachige Zuwanderer) finden Sie auf dem deutsch-russischen DRA-Portal www.professija.de . |
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