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19. März 2011

Bildungsreisen zum Thema der Schul- und Hochschulpolitik

 

Vom 15. bis 22. März ist eine Fachgruppe von russischen Beamten der Schul- und Hochschulverwaltung, eine Lehrerin und ein Bürgermeister in Berlin, um sich über das deutsche Bildungssystem zu informieren. Die Bildungsreise führt der DRA wieder mit seinem Partner in Saratow, der Staatsakademie für Verwaltung (PAGS), durch. Die TeilnehmerInnen aus Russland informieren sich in verschiedenen vom DRA organisierten Fachtreffen über den föderalen Aufbau der Bildungspolitik in Deutschland, um im Vergleich mit dem eigenen Bildungssystem die Anwendbarkeit neuer Arbeitsansätze zu diskutieren. So traf sich die Gruppe unter anderem im Senat für Bildung, Wissenschaft und Forschung mit der Qualitätsbeauftragten Frau Mattig-Krone, die im November 2010 vom Bildungssenator Jürgen Zöllner als unabhängige Ansprechpartnerin für Eltern und Schulen ernannt wurde. Im Rathaus Neukölln sprach die russische Delegation mit Cordula Simon, der Europa-Beauftragten des Bezirks Neukölln. Weiter besuchten die TeilnehmerInnen den Verein Arbeitskreis Orientierungs und Bildungshilfe (AOB), der Jugendlichen und Erwachsenen mit Lese- und Schreibproblemen Hilfe anbietet. Bei einem Besuch der Integrationskita in Lichterfelde, die von der Spastikerhilfe eG getragen wird, erfuhr die Gruppe viel über die Integration von benachteiligten Menschen in die Gesellschaft. Dieses Thema wurde auch beim Besuch der Sophie Scholl Schule in Schöneberg, einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe und Europaschule für Französisch, im Gespräch mit dem Schulleiter, Herrn Brunswicker, angesprochen.

Zum Abschluss wird die Gruppe noch ein Gespräch mit dem Dekan der Fachhochschule Wildau, Fachbereich Wirtschaft, Verwaltung und Recht, führen, um sich über die Auswirkungen des Bologna-Prozess auszutauschen.


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