1. November 2012
RNEI entsendet russische Experten zum UN-Klimagipfel in Katar
Der DRA und das von ihm aufgebaute Russisch-Deutsche Büro für Umweltinformation (RNEI) in St. Petersburg entsenden erneut eine Gruppe russischer Fachleute zum bevorstehenden UN-Klimagipfel in Doha (Katar, 26.11.-4.12.). Ein Schwerpunkt neben den Verhandlungen über die Verlängerung des Kyoto-Rahmenprotokolls zur Senkung des CO2-Ausstoßes und des Emissionshandels mit Verschmutzungsquoten ist diesmal die nachhaltige Gestaltung von Städtebau und Landwirtschaft.
Die Gruppe von RNEI/DRA wird u.a. an Veröffentlichungen in russischen Medien und Blogs zu den Themen der Konferenz mitwirken, Kontakte zwischen NGOs und den Regierungsdelegationen herstellen und die Verbindungen zu Experten und Organisationen aus der südlichen Hemisphäre, die vom Klimawandel besonders betroffen ist, verstärken. Nach der Konferenz sind Veranstaltungen dazu u.a. in Novosibirsk, St. Petersburg und Perm vorgesehen.
Auf einer vom RNEI mit veranstalteten, russlandweiten Konferenz am 3./4. November in St. Petersburg werden die Umwelt- und Klimaschutzinitiativen des Landes ihre Positionen zu den Themen des Klimagipfels festlegen. Nach wie vor geht es auch um eine weitere Beteiligung der russischen Führung an den internationalen Klimaschutzbemühungen.
Nach Doha reisen neben der Leiterin des RNEI, der Journalistin und Klimaexpertin Angelina Davydova, Olga Senova und Ekaterina Uspenskaya vom Klimabüro der Russischen Sozialökologischen Union (St. Petersburg), die Architekten und Stadtplaner Alexander Lozhkin (Perm, Büro für städtische Projekte) und Daniyar Yusupov, St. Petersburg, sowie der Umweltaktivist und Agrarexperte Dmitrij Schevtchenko (Krasnodar, NGO Ökowacht Nordkaukasus).
Die Umweltschutzarbeit des DRA/RNEI wird vom Programm Brot für die Welt der Evangelischen Kirche unterstützt.
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