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30. Oktober 2008
Lesung „Zu Hause unerwünscht - belarussische Studenten im Exil"Am Freitag, den 7. November, ab 20 Uhr liest die Autorin Ludmila Asipienka aus ihrem Buch „Das Tagebuch des Kastus" (deutscher Titel „Zu Hause unerwünscht - belarussische Studenten im Exil") im Grünen Salon am Rosa-Luxemburg-Platz. Ludmila Asipienka ist Stipendiatin der Marion-Dönhoff Stiftung beim Deutsch-Russischen Austausch für das Wintersemester 2008/2009. Asipienkas Buch thematisiert auf besonders humorvolle Art die zwölf Schicksale von belarussischen Studenten, die heute größtenteils im polnischen Exil leben. Sie sind keine Helden des politischen Widerstands, sondern junge Menschen, denen nicht alles egal ist und die deshalb zu skurillen Mitteln greifen müssen. Wir erfahren dabei, wie hart, aber auch ironisch und unfreiwillig komisch der Alltag im heutigen Belarus sein kann. Gelesen wird auf Belarussisch und auf Deutsch, im Anschluss laden die Organisatoren zu einem Gespräch mit der Autorin ein. Ab 22 Uhr spielen neben Solche auch Dzhambibum, die wirbelnden Trommler aus Minsk, die als Geheimtipp der alternativen belarussischen Musikszene gelten. Der Eintritt zu Lesung und Konzert ist frei, die folgende Osteuropaparty mit DJ AK (Eastblok Music) kostet fünf Euro Eintritt. Organisatoren der Veranstaltung sind KulturAktiv e.V. (Dresden), Lahoda - Studenteninitiative Belarus e.V. (FFO) und Jugend bewegt Europa e.V. (Berlin) |
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