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16. Juli 2010
AG Zivilgesellschaft des Petersburger Dialogs: Ergebnisse und DebattenVom 13. -15. Juli tagte in Jekaterinburg (Ural) der 10. Petersburger Dialog, die jährliche Konferenz von Akteuren der deutsch-russischen Beziehungen in den Feldern Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien, Religion, Zivilgesellschaft sowie Zukunftswerkstatt und Bildung/Wissenschaft/Gesundheitsvorsorge. Für den DRA nahm dessen Geschäftsführer, Stefan Melle, an der Arbeitsgruppe Zivilgesellschaft teil. Beide Regierungen wurden aufgerufen, die Visafreiheit für Freiwilligendienst-Leistende im gemeinnützigen Sektor einzuführen, da die aktuelle Regelung einen mehr als dreimonatigen Aufenthalt fast unmöglich macht. Zudem beschloss die AG, ein Seminar über reale und notwendige Arbeitsgrundlagen von NGOs zu organisieren und den zivilgesellschaftlich-kritischen Geschichtsdialog wieder aufzunehmen. Erinnert wurde an die Ermordung der tschetschenischen Menschenrechtlerin Natalja Estemirova vor genau einem Jahr und dabei die schnelle Aufklärung des Verbrechens gefordert (siehe auch gesonderte Erklärung von TeilnehmerInnen des Petersburger Dialogs HIER). Weiter in der Kritik steht auch die geringe Arbeitszeit von nur 4 Stunden für die thematischen AGs in dem dreitägigen, aufwendig gestalteten Programm. Außerdem wurde die Erwartung formuliert, dass bei der Begegnung mit den Staats- bwz. Regierungschefs künftig wieder alle Arbeitsgruppen ihre Vorschläge und Anliegen vortragen können, die diesmal sehr summarisch und formal referiert wurden.
Weitere Informationen zum Petersburger Dialog in Jekaterinburg und den Ergebnissen der anderen Arbeitsgruppen HIER |
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