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AKTUELLES

25. Februar 2015

1. März, 18.30 Uhr: RBB-Fernsehen mit Beitrag über DRA-Projekt "glauben.leben.in berlin"

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg sendet am 1. März, 18.30 Uhr, in seinem deutsch-polnischen...


17. Februar 2015

Au-Pair-Programm in St. Petersburg

Der Deutsch-Russische Austausch in St. Petersburg bietet dir die Möglichkeit ein neues Land, eine...


3. Februar 2015

Projektstart: Aufbau eines Netzwerks sozialer NGOs in der Region Gomel (Belarus)

Im Dezember 2014 begann für den DRA die Arbeit an einem neuen Projekt in Belarus, das gemeinsam mit...


2. Februar 2015

RNEI: Klimaschutz-Seminar mit dem WWF und 6. Grünes Filmfestival »Ecocup« in Moskau

Am 30. Januar führte das Russisch-Deutsche Büro für Umweltinformation St. Petersburg (RNEI)...


2. Februar 2015

Neue Welle von NGO-Überprüfungen in Russland - auch DRA St. Petersburg betroffen

Parallel zur Zuspitzung des bewaffneten Konflikts in der Ukraine haben die Behörden in Russland...


1. Februar 2015

DRA stärkt Flüchtlingshilfe-NGOs in der Ukraine: Abschlussseminar und Ausblick in Kiev/Tschernihiv

Vom 23. bis 25. Januar fand in der ukrainischen Stadt Tschernihiv ein Auswertungstreffen für das...


29. Januar 2015

Russisch-Deutsches Büro für Umweltinformation (RNEI): Umweltpreis für Direktorin Angelina Davydova

Angelina Davydova, die Direktorin des Russisch-Deutschen Büros für Umweltinformation, erhielt am...


NEWSLETTER JANUAR 2015

1) Neue Welle von NGO-Überprüfungen in Russland - auch DRA St. Petersburg betroffen
2) Bis 5.2. verlängert: Jobangebot Finanzmanager des EU-Russland-Zivilgesellschaftsforums
3) Projektstart: Aufbau eines Netzwerks sozialer NGOs in der Region Gomel (Belarus)
4) Ausschreibung: Trilaterales Geschichtsprojekt zu »Wendezeiten« im russischen Uljanovsk
5) 24.2., 19 Uhr: Ausstellungseröffnung mit Film und Diskussion: »Geschichten ohne Ende: Gewalt und Straflosigkeit im Nordkaukasus«
6) Flüchtlingshilfe-NGOs in der Ukraine stärken: Abschlussseminar und Ausblick in Kiev/Tschernihiv
7) RNEI: Umweltpreis für Direktorin Angelina Davydova - Klimaschutz-Seminar mit dem WWF und 6. Grünes Filmfestival »Ecocup« in Moskau
8) DRA-Bildungsreise: Dozenten des Instituts für Weiterbildung von Fach- und Führungskräften des Moskauer Sozialsystems im März in Berlin
9) Wer waren Bab und Bahá'u'lláh? Interreligiöses DRA-Projekt zu Gast in Bahá'i-Gemeinde
10) Konferenz 13.-15. März 2015: Zivilgesellschaften in Osteuropa stärken - aber wie?


Jahresversammlung des EU-Russia-Civil Society Forums beschließt Pläne bis 2018 – DRA weiter Träger des Sekretariats

Der DRA soll das Sekretariat des EU-Russland-Zivilgesellschaftsforums (CSF) noch für weitere drei Jahre – von 2015 bis 2018 – betreuen. Diese Entscheidung trafen die Mitgliedsorganisationen des CSF zum Abschluss ihrer Jahresversammlung („General Assembly“) vom 27.-29. November in Tallinn. Drei Tage lang diskutierten rund 80 der mittlerweile 140 CSF-Mitglied-NGOs in der estnischen Hauptstadt aktuelle Aufgaben und die mittelfristige Entwicklung des Forums.

Angesichts der Annexion der Krim, des Krieges in der Ostukraine und der Krise in den EU-Russland-Beziehungen erklärte das Forum die Stärkung von Kontakten zur Zivilgesellschaft in den Ländern der „Östlichen Partnerschaft“ zu einem der vorrangigen Anliegen. Auch die Solidarität der NGOs miteinander, nicht zuletzt solchen, die in Russland als „ausländische Agenten“ diffamiert werden, wurde als eine der zentralen Aufgaben beschlossen. Im Gegensatz zur General Assembly 2013 in Den Haag, als merkliche Konflikte zwischen sozial und menschenrechtlich orientierten NGOs zu spüren waren, war in Tallinn das Gefühl der Einigkeit prägend.

In einer Strategie-Beratung wurde festgelegt, dass das Forum auch weiterhin für eine thematisch vielfältige Arbeit stehen und sich für EU- und Russland-Fragen gleichermaßen engagieren soll, dass es Arbeitsbeziehungen zu staatlichen Vertretern in der EU, aber auch in Russland weiter entwickeln wird, trotz der repressiven Innenpolitik gegen unabhängige NGOs und Medien in Russland. Die sechs Arbeitsgruppen des CSF beschlossen ihre Pläne für 2015 und teilweise die Folgejahre. Die EU-Kommission hat für die Zeit ab Herbst 2015 eine weitere, dreijährige Förderung des CSF aus dem neuen Programm „Partnership Instrument“ in Aussicht gestellt. Die Durchführung der Jahresversammlung wurde von der Open Estonia Foundation, dem estnischen Außenministerium, der Europäischen Union und der Open Society Foundation unterstützt. Aktuelle Informationen siehe: www.eu-russia-csf.org.

 

KONFERENZ 19. DEUTSCH-RUSSISCHE HERBSTGESPRÄCHE: "Schneller Vorteil, langes Nachsehen?"

 

Korruption und Korruptionsbekämpfung in Russland, Deutschland und der Ukraine 

Freitag, 7. November - Samstag, 8. November 2014

Französische Friedrichstadtkirche auf dem Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte

 

Veranstalter: Deutsch-Russischer Austausch,  Evangelische Akademie zu Berlin

unterstützt von: Heinrich-Böll-Stiftung, ZEIT-Stiftung, Towae-Stiftung, Bundeszentrale für Politische Bildung 

Bei den diesjährigen 19. Deutsch-Russischen Herbstgesprächen stehen Formen und Ursachen, das Ausmaß und die Folgen von Korruption in Deutschland und in Russland im Mittelpunkt. Zusätzlich werden ukrainische Erfahrungen diskutiert: Dort zählten Korruption und Amtsmissbrauch unter der Herrschaft von Präsident Wiktor Janukowitsch zu den Hauptmotiven für die landesweiten Proteste, die letztendlich zum Regierungswechsel führten – aber was hat sich seitdem in dieser Hinsicht getan? Wie kann ein Neuaufbau korruptionsresistenter Strukuren gelingen und welche Hindernisse treten, insbesondere unter postsowjetischen Bedingungen, auf? Unterschiedliche Strategien der Korruptionsbekämpfung und ihre Erfolgsbedingungen sollen diskutiert und Ideen für weitere internationale Zusammenarbeit, insbesondere auf zivilgesellschaftlicher Ebene, gesammelt und formuliert werden

Die Herbstgespräche richten sich an ein breites, gesellschaftspolitisch und an Osteuropa interessiertes Publikum und sollen einen internationalen Austausch von ExpertInnen und AkteurInnen aus unterschiedlichen Bereichen ermöglichen: Berichten und diskutieren werden JournalistInnen, JuristInnen, Abgeordnete, WissenschaftlerInnen und Verwaltungsfachleute aus Russland, Deutschland und der Ukraine. Sie treffen dabei auf zivilgesellschaftliche Akteure aus den Bereichen Medien und Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte, Goodgovernance und Bildung.

Eintritt frei, Anmeldung erbeten

MEHR INFORMATIONEN ZUR TAGUNG / ANMELDUNG

Die Spendenaktion des DRA für die Arbeit der Menschenrechtsaktivisten aus der Ostukraine geht weiter und ist nötiger denn je: Bitte helfen Sie!

Die luhansker Organisation "Postup", die nach separatistischen Übergriffen aus Luhansk fliehen musste und sich nun von Kiev aus um die zahlreichen ukrainischen Binnenflüchtlinge kümmert, braucht mehr denn je unsere Unterstützung: Die Zahl der Binnenflüchtlinge, die humanitäre, rechtliche und medizinische Hilfe benötigen, nimmt beständig zu. Zugleich müssen die ostukrainischen Gebiete, in denen nun keine Kriegshandlungen mehr stattfinden und die z.T. stark zerstört sind, wieder aufgebaut werden, damit die von dort geflüchteten Menschen in ihre Heimat zurückkehren können. Diese Menschen sind aber auf Grund ihrer Flucht zum großen Teil völlig mittellos. 

Bitte unterstützen Sie die dringend benötigte SOS-Arbeit der Menschenrechtsaktivisten von "Postup" mit einer Spende! Mehr Informationen zum Spendenaufruf und den Link zur Betterplace-Spendenaktion finden Sie: HIER

 

Kommentar des DRA e.V.: Für eine Koalition gegen Nationalismus - in der EU, Russland und der Ukraine

Das Denken in nationalen Kategorien, so zeigen die Wahlen vom 25. Mai, hat in Europa zurzeit viele Unterstützer. In der Ukraine war das für einen kurzen, vorübergehenden Moment hilfreich, vielleicht sogar notwendig: Die Wahl Petro Poroshenkos zum Präsidenten wurde zu einem Bekenntnis für die Einheit des Landes, einem Zeichen der Selbstvergewisserung und des Aufbruchs. MEHR

 

Stellungnahme des Deutsch-Russischen Austauschs e.V. vor dem Referendum auf der Krim am 16.03.14

Der Deutsch-Russische Austausch (DRA) protestiert gegen die militärische Aggression und die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine durch die Regierung und Armee der Russischen Föderation. Der DRA fühlt sich der Ukraine, ebenso wie Russland, sehr verbunden und hat seit seiner Gründung 1992 stets auch mit ukrainischen Partnern kooperiert. Ein Konflikt beider Länder trifft uns auch persönlich und in unserer Arbeit. Die gegenwärtigen Aktivitäten der russischen Führung auf der Krim und in anderen Regionen der Ukraine unterminieren die gutnachbarschaftlichen Beziehungen in Europa und zerstören die Grundlagen demokratischer Kultur. Ihr rechtswidriges Handeln wird in dem für Sonntag angesetzten manipulativen Referendum über eine Abspaltung der Krim fortgesetzt. MEHR

 

 

Zivilgesellschaftsforum EU-Russland (CSF) startet neues Projekt unter Leitung des DRA

Nach der Bewilligung von EU-Fördergeldern begann am 1. Februar eine neue Etappe in der Entwicklung des CSF. Das zunächst 18-monatige Projekt umfasst zahlreiche Einzelprojekte, Veranstaltungen und Programme zur Förderung der Zivilgesellschaft in Russland sowie innerhalb der EU, das die Kooperation der NGOs miteinander verstärken soll. Außerdem soll die  Arbeit des Forums ausgebaut und institutionalisiert sowie eine nachhaltige gesellschaftspolitische  Außenwirkung des CSF geschaffen werden. MEHR

 

 

DEUTSCH-RUSSISCHER AUSTAUSCH E.V. - Für eine europäische Zivilgesellschaft

Der Deutsch-Russische Austausch e.V. arbeitet seit 1992 für ein offenes und friedliches Miteinander Deutschlands und Russlands -- in einem demokratischen, Grenzen überwindenden Europa.

Der DRA engagiert sich in den Feldern Soziales und Bildung, Medien und Demokratie, Geschichte und Ökologie, bürgerschaftliches Engagement und Integration sowie Menschen- und Bürgerrechte.

Der DRA verbindet Menschen und Organisationen und vernetzt gesellschaftliche Sektoren. Er fördert Austausch, Zusammenarbeit und Debatte -- offen, vorurteilsbewusst und solidarisch.

Der DRA setzt Kooperations- und Begegnungsprojekte um, mit Freiwilligen, Wissenschaftlern, Jugendlichen, Beamten, Journalisten und anderen Gruppen.

Der DRA verfügt über Erfahrung und Expertise, die er in öffentlichen Veranstaltungen, in Seminaren und durch Beratung weitergibt und mit anderen teilt.

Der DRA vereint als Mitgliederorganisation ehrenamtliches Engagement und professionelle Kooperation. Er ist das aktive Handeln all derer, die helfen, seine gemeinnützigen Ziele zu verwirklichen: seiner Mitarbeiter und Mitglieder, seiner Freiwilligen, Förderer und Spender.

 

"Mit seiner Tätigkeit gibt der Deutsch-Russische Austausch der Konsolidierung der russischen Bürgerinitiativen einen internationalen Maßstab. Der DRA hat einen großen Beitrag zur Entwicklung der Nichtregierungsdiplomatie zwischen Russland und Europa geleistet."

Arsenij Roginskij
Vorsitzender der Moskauer Menschenrechtsorganisation Memorial

 

 

 

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