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AKTUELLES

13. November 2014

DRA und EU-Russia-CSF auf Treffen mit neuer EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini in Berlin

Am 10. November konnten Stefan Melle (DRA/EU-Russia-Civil Society Forum - CSF), Stefanie Schiffer...


10. November 2014

Erste Fortbildungen innerhalb des DRA-Projektes "Empowerment von Menschenrechts-NGOs aus der Süd- und Ostukraine" in Kiev

In Kiev fanden Anfang November 2014 zwei dreitägige Seminare des vom Auswärtigen Amt geförderten...


2. November 2014

3., 5., 6. Nov.: Veranstaltungen zum Fachaustausch "Queere Lebensweisen in Berlin und Moskau" in Berlin

Vom 2. bis 8. November werden im Rahmen einer vom DRA organisierten Studienreise zu queeren...


2. November 2014

Korruption überwinden?: Namhafte ReferentInnen bei den 19. Herbstgesprächen am 7./8.11.

Zahlreiche namhafte ReferentInnen werden bei den »19. Deutsch-Russischen Herbstgesprächen« am 7....


31. Oktober 2014

Kommentar: Mit dem Petersburger Dialog zum Europäischen Haus?

Vor genau 25 Jahren führte die friedliche Revolution in der DDR zur größten Demonstration in der...


30. Oktober 2014

Praktikum: Projektassistenz beim DRA ab 5.1.2015

Zum 5. Januar 2015 besetzt der DRA eine Praktikumsstelle als Projektassistenz in Vollzeit (39h) für...


30. Oktober 2014

27.-28. Oktober: RNEI/DRA bei Vorbereitung der russischen NGOs auf den UN-Klimagipfel in Peru - A. Davydova fährt nach Lima

Am 27. und 28. Oktober wurde in Puschkin bei St. Petersburg mit Unterstützung und Beteiligung von...


29. Oktober 2014

DRA startet Projekt zur politischen Bildung für junge Erwachsene mit Partnern in der Ukraine

Der DRA und die Kiewer »Agentur für die Entwicklung der Bildungspolitik« haben ein bilaterales...


NEWSLETTER OKTOBER 2014

1) Kommentar: Mit dem Petersburger Dialog zum Europäischen Haus?
2) Korruption überwinden?: Namhafte ReferentInnen bei den 19. Herbstgesprächen am 7./8.11.
3) EU-Russland-Zivilgesellschaftsforum: Rund 80 NGOs Treffen sich vom 27.-29.11. in Tallinn
4) Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Dritter Sektor: Gemeinsames Seminar mit dem EESC in Brüssel
5) Fachaustausch zu queeren Lebensweisen in Moskau und Berlin/Podiumsgespräch am 5.11.
6) Projekt zur Förderung der politischen Jugendbildung in der Ukraine gestartet
7) Inguschetien: Zweites Zentrum für Gewerbegründer und lokale Verständigung eingerichtet
8) EU-Study-Week Pjatigorsk untersucht völkerrechtliche Prinzipien im Widerspruch
9) Berlin-Moskau: »Meine, deine, unsere Geschichte« über NS-Zeit und Totalitarismus
10) RNEI beteiligt sich an Konferenzen zu Klimaanpassung und Stadtentwicklung in St. Petersburg und Moskau
11) Vom Staunen zum Verstehen: Interreligiöses Projekt des DRA auf Moscheebesuch
12) Praktikum als Projektassistenz ab 5.1.2015 für 3 Monate
13) Für 3 Monate nach St. Petersburg: DRA/St. Petersburg sucht Au-Pair aus Deutschland
14) Frühjahr 2015: ASF-Studienreise nach St. Petersburg und Belarus


KONFERENZ 19. DEUTSCH-RUSSISCHE HERBSTGESPRÄCHE: "Schneller Vorteil, langes Nachsehen?"

 

Korruption und Korruptionsbekämpfung in Russland, Deutschland und der Ukraine 

Freitag, 7. November - Samstag, 8. November 2014

Französische Friedrichstadtkirche auf dem Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte

 

Veranstalter: Deutsch-Russischer Austausch,  Evangelische Akademie zu Berlin

unterstützt von: Heinrich-Böll-Stiftung, ZEIT-Stiftung, Towae-Stiftung, Bundeszentrale für Politische Bildung 

Bei den diesjährigen 19. Deutsch-Russischen Herbstgesprächen stehen Formen und Ursachen, das Ausmaß und die Folgen von Korruption in Deutschland und in Russland im Mittelpunkt. Zusätzlich werden ukrainische Erfahrungen diskutiert: Dort zählten Korruption und Amtsmissbrauch unter der Herrschaft von Präsident Wiktor Janukowitsch zu den Hauptmotiven für die landesweiten Proteste, die letztendlich zum Regierungswechsel führten – aber was hat sich seitdem in dieser Hinsicht getan? Wie kann ein Neuaufbau korruptionsresistenter Strukuren gelingen und welche Hindernisse treten, insbesondere unter postsowjetischen Bedingungen, auf? Unterschiedliche Strategien der Korruptionsbekämpfung und ihre Erfolgsbedingungen sollen diskutiert und Ideen für weitere internationale Zusammenarbeit, insbesondere auf zivilgesellschaftlicher Ebene, gesammelt und formuliert werden

Die Herbstgespräche richten sich an ein breites, gesellschaftspolitisch und an Osteuropa interessiertes Publikum und sollen einen internationalen Austausch von ExpertInnen und AkteurInnen aus unterschiedlichen Bereichen ermöglichen: Berichten und diskutieren werden JournalistInnen, JuristInnen, Abgeordnete, WissenschaftlerInnen und Verwaltungsfachleute aus Russland, Deutschland und der Ukraine. Sie treffen dabei auf zivilgesellschaftliche Akteure aus den Bereichen Medien und Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte, Goodgovernance und Bildung.

Eintritt frei, Anmeldung erbeten

MEHR INFORMATIONEN ZUR TAGUNG / ANMELDUNG

Die Spendenaktion des DRA für die Arbeit der Menschenrechtsaktivisten aus der Ostukraine geht weiter und ist nötiger denn je: Bitte helfen Sie!

Die luhansker Organisation "Postup", die nach separatistischen Übergriffen aus Luhansk fliehen musste und sich nun von Kiev aus um die zahlreichen ukrainischen Binnenflüchtlinge kümmert, braucht mehr denn je unsere Unterstützung: Die Zahl der Binnenflüchtlinge, die humanitäre, rechtliche und medizinische Hilfe benötigen, nimmt beständig zu. Zugleich müssen die ostukrainischen Gebiete, in denen nun keine Kriegshandlungen mehr stattfinden und die z.T. stark zerstört sind, wieder aufgebaut werden, damit die von dort geflüchteten Menschen in ihre Heimat zurückkehren können. Diese Menschen sind aber auf Grund ihrer Flucht zum großen Teil völlig mittellos. 

Bitte unterstützen Sie die dringend benötigte SOS-Arbeit der Menschenrechtsaktivisten von "Postup" mit einer Spende! Mehr Informationen zum Spendenaufruf und den Link zur Betterplace-Spendenaktion finden Sie: HIER

 

Kommentar des DRA e.V.: Für eine Koalition gegen Nationalismus - in der EU, Russland und der Ukraine

Das Denken in nationalen Kategorien, so zeigen die Wahlen vom 25. Mai, hat in Europa zurzeit viele Unterstützer. In der Ukraine war das für einen kurzen, vorübergehenden Moment hilfreich, vielleicht sogar notwendig: Die Wahl Petro Poroshenkos zum Präsidenten wurde zu einem Bekenntnis für die Einheit des Landes, einem Zeichen der Selbstvergewisserung und des Aufbruchs. MEHR

 

Stellungnahme des Deutsch-Russischen Austauschs e.V. vor dem Referendum auf der Krim am 16.03.14

Der Deutsch-Russische Austausch (DRA) protestiert gegen die militärische Aggression und die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine durch die Regierung und Armee der Russischen Föderation. Der DRA fühlt sich der Ukraine, ebenso wie Russland, sehr verbunden und hat seit seiner Gründung 1992 stets auch mit ukrainischen Partnern kooperiert. Ein Konflikt beider Länder trifft uns auch persönlich und in unserer Arbeit. Die gegenwärtigen Aktivitäten der russischen Führung auf der Krim und in anderen Regionen der Ukraine unterminieren die gutnachbarschaftlichen Beziehungen in Europa und zerstören die Grundlagen demokratischer Kultur. Ihr rechtswidriges Handeln wird in dem für Sonntag angesetzten manipulativen Referendum über eine Abspaltung der Krim fortgesetzt. MEHR

 

 

Zivilgesellschaftsforum EU-Russland (CSF) startet neues Projekt unter Leitung des DRA

Nach der Bewilligung von EU-Fördergeldern begann am 1. Februar eine neue Etappe in der Entwicklung des CSF. Das zunächst 18-monatige Projekt umfasst zahlreiche Einzelprojekte, Veranstaltungen und Programme zur Förderung der Zivilgesellschaft in Russland sowie innerhalb der EU, das die Kooperation der NGOs miteinander verstärken soll. Außerdem soll die  Arbeit des Forums ausgebaut und institutionalisiert sowie eine nachhaltige gesellschaftspolitische  Außenwirkung des CSF geschaffen werden. MEHR

 

 

DEUTSCH-RUSSISCHER AUSTAUSCH E.V. - Für eine europäische Zivilgesellschaft

Der Deutsch-Russische Austausch e.V. arbeitet seit 1992 für ein offenes und friedliches Miteinander Deutschlands und Russlands -- in einem demokratischen, Grenzen überwindenden Europa.

Der DRA engagiert sich in den Feldern Soziales und Bildung, Medien und Demokratie, Geschichte und Ökologie, bürgerschaftliches Engagement und Integration sowie Menschen- und Bürgerrechte.

Der DRA verbindet Menschen und Organisationen und vernetzt gesellschaftliche Sektoren. Er fördert Austausch, Zusammenarbeit und Debatte -- offen, vorurteilsbewusst und solidarisch.

Der DRA setzt Kooperations- und Begegnungsprojekte um, mit Freiwilligen, Wissenschaftlern, Jugendlichen, Beamten, Journalisten und anderen Gruppen.

Der DRA verfügt über Erfahrung und Expertise, die er in öffentlichen Veranstaltungen, in Seminaren und durch Beratung weitergibt und mit anderen teilt.

Der DRA vereint als Mitgliederorganisation ehrenamtliches Engagement und professionelle Kooperation. Er ist das aktive Handeln all derer, die helfen, seine gemeinnützigen Ziele zu verwirklichen: seiner Mitarbeiter und Mitglieder, seiner Freiwilligen, Förderer und Spender.

 

"Mit seiner Tätigkeit gibt der Deutsch-Russische Austausch der Konsolidierung der russischen Bürgerinitiativen einen internationalen Maßstab. Der DRA hat einen großen Beitrag zur Entwicklung der Nichtregierungsdiplomatie zwischen Russland und Europa geleistet."

Arsenij Roginskij
Vorsitzender der Moskauer Menschenrechtsorganisation Memorial

 

 

 

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