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AKTUELLES

19. Dezember 2014

Job proposal: Financial Manager for the EU-Russia-Civil Society Forum, possible with additional tasks at German-Russian Exchange

The EU-Russia-Civil Socity Forum (CSF) is looking for a Financial Manager responsible for smooth...


15. Dezember 2014

DRA: Der Tod des früheren Russlandkoordinators Andreas Schockenhoff bedeutet einen großen Verlust

Der plötzliche Tod des langjährigen Russland-Koordinators der Bundesregierung, Andreas...


13. Dezember 2014

Bericht: Hospitationsbesuch von 21 ukrainischen AktivistInnen beim DRA in Berlin

Im Rahmen der Hospitationsreise des DRA-Projektes „Empowerment von Menschenrechts-NGOs aus der Süd-...


1. Dezember 2014

Bericht vom Allrussischen Forum der Zivilgesellschaft in Moskau - DRA-Geschäftsführer moderierte internationale Sektion

Zu einem "2. Allrussischen Zivilgesellschaftsforum" trafen sich am 22. November in Moskau rund 650...


28. November 2014

Fußball-Fankultur in der Offenen Gesellschaft: Sportjournalisten und Fanbetreuer aus Russland, Belarus, der Ukraine in Berlin

Zu einem einwöchigen Seminar halten sich junge Sportjournalisten und Fanbetreuer aus der Ukraine,...


27. November 2014

DRA und RNEI: Seminare zur nachhaltigen Stadtentwicklung in der Ukraine

Im Dezember organisiert der DRA mit Unterstützung des Russisch-Deutschen Büros für...


NEWSLETTER NOVEMBER 2014

1) Kommentar: Ein Jahr nach dem Majdan bedarf es eines Ausbaus der Kontakte zu allen Seiten - und einer Bewahrung der Standards
2) Früherer Finanzminister Kudrin lud russische Zivilgesellschaft nach Moskau ein - Stefan Melle moderiert internationale Sektion
3) Gespräch mit ukrainischen NGO-Vertretern: »Der Maidan ein Jahr danach« am 3.12.2014, 19.30 Uhr
4) DRA und EU-Russia-CSF auf Treffen mit neuer EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini in Berlin
5) Nachlese 19. Deutsch-Russische Herbstgespräche: Wir sind alle in der Pflicht
6) RNEI: Seminare zur nachhaltigen Stadtentwicklung in der Ukraine
7) Politische Jugendbildung mit ukrainischen Jugendlichen: Studienreise nach Berlin
8) Videoworkshop und Synagogenbesuch: Neue Veranstaltungen von »glauben. leben. in berlin«
9) RNEI: Angelina Davydova in internationalen Beratungsgremien aktiv
10) Fußball-Fankultur in der Offenen Gesellschaft
11) DRA/St. Petersburg: Bridge it! Abschlussseminar in Tartu
12) Queerer Fachaustausch: Die bunte Brücke soll auch zukünftig weitergebaut werden
13) Unterstützung für ukrainische Flüchtlings- und Menschenrechtsarbeit: Studienreise vom 29.11. bis 6.12. nach Berlin


DRA-Veranstaltung am 3.12.2014: Der Maidan ein Jahr danach

Gespräch mit ukrainischen MenschenrechtsaktivistInnen über zivilgesellschaftliches Engagement und den Krieg in der Ostukraine

Termin: 03.12.2014 um 19:30 Uhr

Ort: Putten-Saal der Bibliothek am Luisenbad, Travemünder Straße 2 (Ecke Badstraße), 13357 Berlin

Die Proteste auf dem Kiewer Maidan haben zu einer historisch einzigartigen Mobilisierung der ukrainischen Zivilgesellschaft geführt. Ein Jahr nach dem Beginn der Proteste richtet sich das Engagement der neuen Bürgerinitiativen auf die Bewältigung der tiefen sozialen Krise, die durch die Besetzung der Krim im März 2014 und den Beginn des Krieges in der Ostukraine im April 2014 ausgelöst wurde. Nach Angaben des UNHCR gelten heute fast 500 000 Menschen in der Ukraine als Binnenvertriebene. Ihre Erstaufnahme und Betreuung liegen bisher überwiegend in der Hand ukrainischer Freiwilligeninitiativen und Nichtregierungsorganisationen, die über eigens eingerichtete Call-Center Informationen bereitstellen, Menschen aus dem Kriegsgebiet evakuieren, Unterkünfte und Arbeit vermitteln, Kleidung und Lebensmittel bereitstellen und politische Lobbyarbeit betreiben.  

Der Deutsch-Russische Austausch lädt herzlich zu einem Gespräch mit bekannten  AktivistInnen der neuen ukrainischen Bürgerbewegung ein. Insgesamt werden 20 VertreterInnen von acht NGOs aus Kiew, Charkow und Kramatorsk anwesend sein – z.B. Vostok-SOS, Stanzija Charkowa, Donbass-SOS u.a. Bei der Veranstaltung werden die humanitäre Situation der Binnenvertriebenen und die Lage in den unter Kiewer Regierungskontrolle befindlichen ostukrainischen Städten thematisiert

Eintritt frei, Anmeldung erbeten

MEHR INFORMATIONEN

 

 

KONFERENZ 19. DEUTSCH-RUSSISCHE HERBSTGESPRÄCHE: "Schneller Vorteil, langes Nachsehen?"

 

Korruption und Korruptionsbekämpfung in Russland, Deutschland und der Ukraine 

Freitag, 7. November - Samstag, 8. November 2014

Französische Friedrichstadtkirche auf dem Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte

 

Veranstalter: Deutsch-Russischer Austausch,  Evangelische Akademie zu Berlin

unterstützt von: Heinrich-Böll-Stiftung, ZEIT-Stiftung, Towae-Stiftung, Bundeszentrale für Politische Bildung 

Bei den diesjährigen 19. Deutsch-Russischen Herbstgesprächen stehen Formen und Ursachen, das Ausmaß und die Folgen von Korruption in Deutschland und in Russland im Mittelpunkt. Zusätzlich werden ukrainische Erfahrungen diskutiert: Dort zählten Korruption und Amtsmissbrauch unter der Herrschaft von Präsident Wiktor Janukowitsch zu den Hauptmotiven für die landesweiten Proteste, die letztendlich zum Regierungswechsel führten – aber was hat sich seitdem in dieser Hinsicht getan? Wie kann ein Neuaufbau korruptionsresistenter Strukuren gelingen und welche Hindernisse treten, insbesondere unter postsowjetischen Bedingungen, auf? Unterschiedliche Strategien der Korruptionsbekämpfung und ihre Erfolgsbedingungen sollen diskutiert und Ideen für weitere internationale Zusammenarbeit, insbesondere auf zivilgesellschaftlicher Ebene, gesammelt und formuliert werden

Die Herbstgespräche richten sich an ein breites, gesellschaftspolitisch und an Osteuropa interessiertes Publikum und sollen einen internationalen Austausch von ExpertInnen und AkteurInnen aus unterschiedlichen Bereichen ermöglichen: Berichten und diskutieren werden JournalistInnen, JuristInnen, Abgeordnete, WissenschaftlerInnen und Verwaltungsfachleute aus Russland, Deutschland und der Ukraine. Sie treffen dabei auf zivilgesellschaftliche Akteure aus den Bereichen Medien und Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte, Goodgovernance und Bildung.

Eintritt frei, Anmeldung erbeten

MEHR INFORMATIONEN ZUR TAGUNG / ANMELDUNG

Die Spendenaktion des DRA für die Arbeit der Menschenrechtsaktivisten aus der Ostukraine geht weiter und ist nötiger denn je: Bitte helfen Sie!

Die luhansker Organisation "Postup", die nach separatistischen Übergriffen aus Luhansk fliehen musste und sich nun von Kiev aus um die zahlreichen ukrainischen Binnenflüchtlinge kümmert, braucht mehr denn je unsere Unterstützung: Die Zahl der Binnenflüchtlinge, die humanitäre, rechtliche und medizinische Hilfe benötigen, nimmt beständig zu. Zugleich müssen die ostukrainischen Gebiete, in denen nun keine Kriegshandlungen mehr stattfinden und die z.T. stark zerstört sind, wieder aufgebaut werden, damit die von dort geflüchteten Menschen in ihre Heimat zurückkehren können. Diese Menschen sind aber auf Grund ihrer Flucht zum großen Teil völlig mittellos. 

Bitte unterstützen Sie die dringend benötigte SOS-Arbeit der Menschenrechtsaktivisten von "Postup" mit einer Spende! Mehr Informationen zum Spendenaufruf und den Link zur Betterplace-Spendenaktion finden Sie: HIER

 

Kommentar des DRA e.V.: Für eine Koalition gegen Nationalismus - in der EU, Russland und der Ukraine

Das Denken in nationalen Kategorien, so zeigen die Wahlen vom 25. Mai, hat in Europa zurzeit viele Unterstützer. In der Ukraine war das für einen kurzen, vorübergehenden Moment hilfreich, vielleicht sogar notwendig: Die Wahl Petro Poroshenkos zum Präsidenten wurde zu einem Bekenntnis für die Einheit des Landes, einem Zeichen der Selbstvergewisserung und des Aufbruchs. MEHR

 

Stellungnahme des Deutsch-Russischen Austauschs e.V. vor dem Referendum auf der Krim am 16.03.14

Der Deutsch-Russische Austausch (DRA) protestiert gegen die militärische Aggression und die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine durch die Regierung und Armee der Russischen Föderation. Der DRA fühlt sich der Ukraine, ebenso wie Russland, sehr verbunden und hat seit seiner Gründung 1992 stets auch mit ukrainischen Partnern kooperiert. Ein Konflikt beider Länder trifft uns auch persönlich und in unserer Arbeit. Die gegenwärtigen Aktivitäten der russischen Führung auf der Krim und in anderen Regionen der Ukraine unterminieren die gutnachbarschaftlichen Beziehungen in Europa und zerstören die Grundlagen demokratischer Kultur. Ihr rechtswidriges Handeln wird in dem für Sonntag angesetzten manipulativen Referendum über eine Abspaltung der Krim fortgesetzt. MEHR

 

 

Zivilgesellschaftsforum EU-Russland (CSF) startet neues Projekt unter Leitung des DRA

Nach der Bewilligung von EU-Fördergeldern begann am 1. Februar eine neue Etappe in der Entwicklung des CSF. Das zunächst 18-monatige Projekt umfasst zahlreiche Einzelprojekte, Veranstaltungen und Programme zur Förderung der Zivilgesellschaft in Russland sowie innerhalb der EU, das die Kooperation der NGOs miteinander verstärken soll. Außerdem soll die  Arbeit des Forums ausgebaut und institutionalisiert sowie eine nachhaltige gesellschaftspolitische  Außenwirkung des CSF geschaffen werden. MEHR

 

 

DEUTSCH-RUSSISCHER AUSTAUSCH E.V. - Für eine europäische Zivilgesellschaft

Der Deutsch-Russische Austausch e.V. arbeitet seit 1992 für ein offenes und friedliches Miteinander Deutschlands und Russlands -- in einem demokratischen, Grenzen überwindenden Europa.

Der DRA engagiert sich in den Feldern Soziales und Bildung, Medien und Demokratie, Geschichte und Ökologie, bürgerschaftliches Engagement und Integration sowie Menschen- und Bürgerrechte.

Der DRA verbindet Menschen und Organisationen und vernetzt gesellschaftliche Sektoren. Er fördert Austausch, Zusammenarbeit und Debatte -- offen, vorurteilsbewusst und solidarisch.

Der DRA setzt Kooperations- und Begegnungsprojekte um, mit Freiwilligen, Wissenschaftlern, Jugendlichen, Beamten, Journalisten und anderen Gruppen.

Der DRA verfügt über Erfahrung und Expertise, die er in öffentlichen Veranstaltungen, in Seminaren und durch Beratung weitergibt und mit anderen teilt.

Der DRA vereint als Mitgliederorganisation ehrenamtliches Engagement und professionelle Kooperation. Er ist das aktive Handeln all derer, die helfen, seine gemeinnützigen Ziele zu verwirklichen: seiner Mitarbeiter und Mitglieder, seiner Freiwilligen, Förderer und Spender.

 

"Mit seiner Tätigkeit gibt der Deutsch-Russische Austausch der Konsolidierung der russischen Bürgerinitiativen einen internationalen Maßstab. Der DRA hat einen großen Beitrag zur Entwicklung der Nichtregierungsdiplomatie zwischen Russland und Europa geleistet."

Arsenij Roginskij
Vorsitzender der Moskauer Menschenrechtsorganisation Memorial

 

 

 

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