--- ---

AKTUELLES

17. Juli 2015

Forum "Europe Lab": 80 junge Fachkräfte treffen sich in Litauen

Vom 23.-26. Juli 2015 bringt das EU-Russland-Zivilgesellschaftsforums (CSF) 80 Nachwuchskräfte aus...


17. Juli 2015

Bewerben bis 9.8.: Deutsch-ukrainisch-russischer Austausch von DRA und RNEI: „Wir gestalten unsere Städte!“

Ihr seid 20 bis 30 Jahre alt, interessiert Euch für Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung, seid...


15. Juli 2015

Einladung: DRA-Veranstaltung am 28. Juli, Berlin, zu Verletzungen der Menschenrechte und des Völkerrechts in der Ostukraine

Ein Abend mit ukrainischen Menschenrechtlern am Dienstag, den 28. Juli 2015, 19:30 Uhr im Haus der...


2. Juli 2015

Jetzt bewerben: EU Study Weeks in Uljanowsk und Wladiwostok für Studierende in Russland

Vom 28.-30. August in Uljanovsk (Wolgakreis) und vom 2.- 4. Oktober in Vladivostok und damit...


1. Juli 2015

Professionalisierung für soziale Dienstleistungen: Gründung eines NGO-Netzwerkes in Gomel (Belarus) zeigt erste Erfolge

Am 10. Juni 2015 fand im DRA ein Arbeitstreffen mit Nina Kekuch, der Leiterin der belarussischen...


1. Juli 2015

Ab 1.9.: Praktikum bei der Vorbereitung der 20. Deutsch-Russischen Herbstgespräche

Zum 1. September 2015 sucht der DRA einen Praktikanten/eine Praktikantin in Vollzeit (39h) für 3...


25. Juni 2015

Neue Webseite des DRA-Projektes "Kriegsfolgen gemeinsam überwinden" ist online

Seit dem 25. Juni 2015 ist die neue Webseite des DRA-Projektes „Kriegsfolgen gemeinsam...


KONFERENZ 20. DEUTSCH-RUSSISCHE HERBSTGESPRÄCHE

 Freitag, 20. November - Samstag, 21. November 2015

"Wieder unerwünscht? - Europa in der Zerreißprobe"(Arbeitstitel)

 

Die Deutsch-Russischen Herbstgespräche 2015 sind ein Jubiläum in sehr schwierigen Zeiten: Die prominente Konferenz über aktuelle Fragen der Gesellschaften und der zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder, 1995 ins Leben gerufen durch den DRA, die Evangelische Akademie und die Heinrich-Böll-Stiftung, findet zum 20. Mal statt. Zugleich sind die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland sowie vielen anderen europäischen Ländern so angespannt wie kaum einmal seit 1991. 

Vor diesem Hintergrund gehen die 20. Deutsch-Russischen Herbstgespräche der Frage nach, ob und wie das Konzept einer gemeinsamen und friedlichen Entwicklung auf dem Kontinent wieder zum Konsens der Politik werden kann, und welchen Beitrag die Zivilgesellschaften gemeinsam dazu leisten können.

mehr Details

 

Jahresversammlung des EU-Russia-Civil Society Forums beschließt Pläne bis 2018 – DRA weiter Träger des Sekretariats

Der DRA soll das Sekretariat des EU-Russland-Zivilgesellschaftsforums (CSF) noch für weitere drei Jahre – von 2015 bis 2018 – betreuen. Diese Entscheidung trafen die Mitgliedsorganisationen des CSF zum Abschluss ihrer Jahresversammlung („General Assembly“) vom 27.-29. November in Tallinn. Drei Tage lang diskutierten rund 80 der mittlerweile 140 CSF-Mitglied-NGOs in der estnischen Hauptstadt aktuelle Aufgaben und die mittelfristige Entwicklung des Forums.

Angesichts der Annexion der Krim, des Krieges in der Ostukraine und der Krise in den EU-Russland-Beziehungen erklärte das Forum die Stärkung von Kontakten zur Zivilgesellschaft in den Ländern der „Östlichen Partnerschaft“ zu einem der vorrangigen Anliegen. Auch die Solidarität der NGOs miteinander, nicht zuletzt solchen, die in Russland als „ausländische Agenten“ diffamiert werden, wurde als eine der zentralen Aufgaben beschlossen. Im Gegensatz zur General Assembly 2013 in Den Haag, als merkliche Konflikte zwischen sozial und menschenrechtlich orientierten NGOs zu spüren waren, war in Tallinn das Gefühl der Einigkeit prägend.

In einer Strategie-Beratung wurde festgelegt, dass das Forum auch weiterhin für eine thematisch vielfältige Arbeit stehen und sich für EU- und Russland-Fragen gleichermaßen engagieren soll, dass es Arbeitsbeziehungen zu staatlichen Vertretern in der EU, aber auch in Russland weiter entwickeln wird, trotz der repressiven Innenpolitik gegen unabhängige NGOs und Medien in Russland. Die sechs Arbeitsgruppen des CSF beschlossen ihre Pläne für 2015 und teilweise die Folgejahre. Die EU-Kommission hat für die Zeit ab Herbst 2015 eine weitere, dreijährige Förderung des CSF aus dem neuen Programm „Partnership Instrument“ in Aussicht gestellt. Die Durchführung der Jahresversammlung wurde von der Open Estonia Foundation, dem estnischen Außenministerium, der Europäischen Union und der Open Society Foundation unterstützt. Aktuelle Informationen siehe: www.eu-russia-csf.org.

 

Die Spendenaktion des DRA für die Arbeit der Menschenrechtsaktivisten aus der Ostukraine geht weiter und ist nötiger denn je: Bitte helfen Sie!

Die luhansker Organisation "Postup", die nach separatistischen Übergriffen aus Luhansk fliehen musste und sich nun von Kiev aus um die zahlreichen ukrainischen Binnenflüchtlinge kümmert, braucht mehr denn je unsere Unterstützung: Die Zahl der Binnenflüchtlinge, die humanitäre, rechtliche und medizinische Hilfe benötigen, nimmt beständig zu. Zugleich müssen die ostukrainischen Gebiete, in denen nun keine Kriegshandlungen mehr stattfinden und die z.T. stark zerstört sind, wieder aufgebaut werden, damit die von dort geflüchteten Menschen in ihre Heimat zurückkehren können. Diese Menschen sind aber auf Grund ihrer Flucht zum großen Teil völlig mittellos. 

Bitte unterstützen Sie die dringend benötigte SOS-Arbeit der Menschenrechtsaktivisten von "Postup" mit einer Spende! Mehr Informationen zum Spendenaufruf und den Link zur Betterplace-Spendenaktion finden Sie: HIER

 

Kommentar des DRA e.V.: Für eine Koalition gegen Nationalismus - in der EU, Russland und der Ukraine

Das Denken in nationalen Kategorien, so zeigen die Wahlen vom 25. Mai, hat in Europa zurzeit viele Unterstützer. In der Ukraine war das für einen kurzen, vorübergehenden Moment hilfreich, vielleicht sogar notwendig: Die Wahl Petro Poroshenkos zum Präsidenten wurde zu einem Bekenntnis für die Einheit des Landes, einem Zeichen der Selbstvergewisserung und des Aufbruchs. MEHR

 

Stellungnahme des Deutsch-Russischen Austauschs e.V. vor dem Referendum auf der Krim am 16.03.14

Der Deutsch-Russische Austausch (DRA) protestiert gegen die militärische Aggression und die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine durch die Regierung und Armee der Russischen Föderation. Der DRA fühlt sich der Ukraine, ebenso wie Russland, sehr verbunden und hat seit seiner Gründung 1992 stets auch mit ukrainischen Partnern kooperiert. Ein Konflikt beider Länder trifft uns auch persönlich und in unserer Arbeit. Die gegenwärtigen Aktivitäten der russischen Führung auf der Krim und in anderen Regionen der Ukraine unterminieren die gutnachbarschaftlichen Beziehungen in Europa und zerstören die Grundlagen demokratischer Kultur. Ihr rechtswidriges Handeln wird in dem für Sonntag angesetzten manipulativen Referendum über eine Abspaltung der Krim fortgesetzt. MEHR

 

 

Zivilgesellschaftsforum EU-Russland (CSF) startet Projekt unter Leitung des DRA

Nach der Bewilligung von EU-Fördergeldern begann am 1. Februar eine neue Etappe in der Entwicklung des CSF. Das zunächst 18-monatige Projekt umfasst zahlreiche Einzelprojekte, Veranstaltungen und Programme zur Förderung der Zivilgesellschaft in Russland sowie innerhalb der EU, das die Kooperation der NGOs miteinander verstärken soll. Außerdem soll die  Arbeit des Forums ausgebaut und institutionalisiert sowie eine nachhaltige gesellschaftspolitische  Außenwirkung des CSF geschaffen werden. MEHR

 

 

DEUTSCH-RUSSISCHER AUSTAUSCH E.V. - Für eine europäische Zivilgesellschaft

Der Deutsch-Russische Austausch e.V. arbeitet seit 1992 für ein offenes und friedliches Miteinander Deutschlands und Russlands -- in einem demokratischen, Grenzen überwindenden Europa.

Der DRA engagiert sich in den Feldern Soziales und Bildung, Medien und Demokratie, Geschichte und Ökologie, bürgerschaftliches Engagement und Integration sowie Menschen- und Bürgerrechte.

Der DRA verbindet Menschen und Organisationen und vernetzt gesellschaftliche Sektoren. Er fördert Austausch, Zusammenarbeit und Debatte -- offen, vorurteilsbewusst und solidarisch.

Der DRA setzt Kooperations- und Begegnungsprojekte um, mit Freiwilligen, Wissenschaftlern, Jugendlichen, Beamten, Journalisten und anderen Gruppen.

Der DRA verfügt über Erfahrung und Expertise, die er in öffentlichen Veranstaltungen, in Seminaren und durch Beratung weitergibt und mit anderen teilt.

Der DRA vereint als Mitgliederorganisation ehrenamtliches Engagement und professionelle Kooperation. Er ist das aktive Handeln all derer, die helfen, seine gemeinnützigen Ziele zu verwirklichen: seiner Mitarbeiter und Mitglieder, seiner Freiwilligen, Förderer und Spender.

 

"Mit seiner Tätigkeit gibt der Deutsch-Russische Austausch der Konsolidierung der russischen Bürgerinitiativen einen internationalen Maßstab. Der DRA hat einen großen Beitrag zur Entwicklung der Nichtregierungsdiplomatie zwischen Russland und Europa geleistet."

Arsenij Roginskij
Vorsitzender der Moskauer Menschenrechtsorganisation Memorial

 

 

 

DRA-Newsletter

AKTUELLER INFOBRIEF

Co-organizer Deutsch-Russischer Austausch mit Unterstützung EU-Russia Civil Society Forum